CDU „schlägt verzweifelt wild um sich“ - Jetzt schießt Schwesigs SPD im TV-Zoff zurück!
Schwerin - Jetzt wehrt sich die SPD von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig im Streit um die TV-Duelle in Mecklenburg-Vorpommern gegen die Vorwürfe der Union! Nach dem Brandbrief von CDU-Generalsekretärin Franziska Hoppermann, in dem sie Schwesig politische Einflussnahme auf den NDR und RTL unterstellt hatte, meldet sich jetzt erstmals die SPD ausführlich zu Wort – und attackiert den CDU-Spitzenkandidaten Daniel Peters.
SPD -Landes-General Julian Barlen (46) zu BILD: „Es ist in Mecklenburg-Vorpommern seit 2002 üblich, dass es vor Landtagswahlen im NDR ein TV-Duell zwischen der Ministerpräsidentin oder dem Ministerpräsidenten und dem Herausforderer gibt.“ Barlen weiter: „Der NDR führt also das Format fort, das es so auch vor den letzten fünf Landtagswahlen in MV gab. Der NDR hat ein Duell angefragt. Frau Schwesig hat zugesagt.“
Dann attackiert Barlen den CDU-Herausforderer frontal: „Herr Peters muss bei Umfragewerten für die CDU von 10 Prozent und weniger langsam mal zur Kenntnis nehmen, dass er nicht der Herausforderer der Ministerpräsidentin ist.“ Und weiter: „Er sollte sich fragen, was er ganz persönlich zu den miserablen Umfragewerten seiner Partei beigetragen hat.“
Hoppermann hatte in ihrem Schreiben kritisiert, die CDU sei durch die Umstellung auf ein Duell zwischen Schwesig und AfD-Spitzenkandidat Leif-Erik Holm faktisch aus der zentralen TV-Debatte ausgeladen worden. Sie warnte zudem vor dem Verdacht politischer Einflussnahme.
Barlen weist genau das scharf zurück. Sein Vorwurf: Die CDU rede einen Skandal herbei, den es nicht gebe. „Stattdessen schlägt Herr Peters seit Tagen verzweifelt wild um sich und versucht über die TV-Duelle bei ntv und im NDR Skandale herbeizureden, die es überhaupt nicht gegeben hat.“ Tatsächlich zeige der BILD-Bericht „vor allem, dass es gleich mehrere Gespräche gegeben hat, in denen die CDU Einfluss auf die Programmgestaltung des NDR zu nehmen versucht hat“.
Auch CDU-Generalin Hoppermann wird von Barlen für ihre Forderung attackiert, der NDR solle seine Entscheidung überdenken: „Dem Bericht nach hat sogar die neue Generalsekretärin der Bundespartei Druck auf den NDR ausgeübt. Das belegt einmal mehr, dass Herr Merz wirklich kein glückliches Händchen bei der Wahl seines Spitzenpersonals hat.“ Auch der NDR hatte Hoppermanns Vorwürfe als unwahr zurückgewiesen.
Haben Sie eine Meinung zu diesem Artikel? Hier können Sie uns schreiben. Haben Sie Fehler entdeckt? Dann weisen Sie uns gern darauf hin.
5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.bild.de — der Inhalt gehört Bild.