"Für mich nicht denkbar": Bayerns BSW-Chef Ernst lehnt Wagenknechts AfD-Kurs ab
BSW-Gründerin Wagenknecht gibt für Sachsen-Anhalt den Kurs vor, sich einer etwaigen Wahl der AfD in die Staatskanzlei nicht in den Weg zu stellen. Für den früheren Linken-Chef Ernst undenkbar. Er sei nicht für Experimente mit der AfD zum BSW gewechselt.
Bayerns BSW-Landeschef Klaus Ernst lehnt eine mögliche Duldung eines AfD-Ministerpräsidenten durch seine Partei in Sachsen-Anhalt - wie von Parteigründerin Sahra Wagenknecht ins Spiel gebracht - strikt ab. "Eine AfD-Regierung wäre alles andere als ein demokratischer Neuanfang", sagte er. "Als Gewerkschafter ist es für mich schlicht nicht denkbar, einem AfD-Regierungschef zur Macht zu verhelfen."
"Ich bin nicht ins BSW eingetreten, damit wir irgendwelche Experimente mit der AfD machen", sagte der frühere Parteichef der Linken weiter. Die rechtspopulistische Partei stehe diametral entgegen vieler politischer Sicherweisen des BSW. Sozialpolitisch wolle die AfD eine Umverteilung von unten nach oben. Friedenspolitisch habe das BSW komplett andere Ansichten als die AfD. "Alice Weidel war eine der Ersten, die fünf Prozent der Wirtschaftsleistung für Rüstung ausgeben wollte", sagte er.
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