"Kolumbianer zuerst!": Kolumbianischer Präsident will konsequenter abschieben
"Erst die Straftäter, dann die ohne gültige Papiere" - der rechtskonservative Präsident von Kolumbien Abelardo de la Espriella kündigt an, hart gegen Migration vorzugehen. Er werde illegale Migranten nicht akzeptieren, egal, woher sie kommen. In Kolumbien leben über zwei Millionen Flüchtlinge aus Venezuela.
Kolumbiens neuer Präsident Abelardo de la Espriella hat in seinem Vorgehen gegen illegale Migration die Behörden angewiesen, straffällig gewordene Ausländer ohne gültige Papiere festzusetzen, um sie deportieren zu können. In einem bekannt gewordenen Video ist zu hören, wie der rechte Hardliner am Sonntag während einer Sitzung seines Sicherheitskabinetts den Beginn von Deportationsverfahren im Rahmen einer Präsidialverordnung schon für "diese Woche" ankündigt.
"Zuerst diejenigen, die Verbrechen begangen haben, und als Zweites diejenigen, deren Aufenthaltsstatus nicht geregelt ist, und die letztlich abgeschoben werden müssen", sagte De la Espriella weiter. Unklar war zunächst, ob sich sein Zeitrahmen nur auf die Stadt Barranquilla bezog, wo das Video aufgezeichnet worden war, oder auf das ganze Land.
5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.n-tv.de — der Inhalt gehört n-tv.