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Fernsehgeschichte: Ikkimel und Co: Fremdschäm-Highlights im TV

Stern ·
Fernsehgeschichte: Ikkimel und Co: Fremdschäm-Highlights im TV

Fast 50 Tage ist Ikkimels Auftritt im ZDF-„Morgenmagazin“ her, 30 Jahre der legendäre Schreinemakers-Abbruch bei Sat.1: Anlass, um denkwürdige TV-Momente des Fremdschämens in Erinnerung zu rufen. „Fernsehskandal“ ist ein großes Wort, oft sind es eher die kleinen Momente der Fremdscham, die in Erinnerung bleiben und in die TV-Geschichte eingehen - so wie der viel beachtete Auftritt der Sängerin Ikkimel im ZDF-„Morgenmagazin“.

Vor 30 Jahren kam es zu einem Vorfall bei Sat.1 : Damals berichteten Medien über angebliche Ermittlungen wegen Steuerhinterziehung gegen Margarethe Schreinemakers.

Die damals äußerst populäre Moderatorin vermutet, sie solle plattgemacht werden.

Sie will live in ihrer Show Stellung beziehen, doch der Sender bricht am 22.

August 1996 die Übertragung ab.

Es folgt eine - natürlich völlig unvollständige - Auswahl von denkwürdigen Fremdscham -TV-Ereignissen aus den letzten drei Jahrzehnten.

6.

Juli 2026: Ikkimel im ZDF-„ Morgenmagazin “ Ikkimel mischt das ZDF-„Morgenmagazin“ mit einem Song über Fußball und Männer auf.

Im Berliner Studiopublikum bleiben viele morgens um halb neun angesichts der provokanten Performance auffällig regungslos.

Die Musikerin rappt Zeilen wie „Fußballmänner, alles Penner.

Bierbauch, Bratwurst, leckerschmecker“.

Am Ende ruft Ikkimel „Guten Morgen, MoMa!“ und kichert.

Die beiden Moderatoren Andreas Wunn und Philip Wortmann tun sich schwer, den Auftritt einzuordnen. „Liebe Fußballmänner, nicht beleidigt sein.

Das ist Provokation und Kunst und trifft gerade so richtig einen Nerv bei der Gen-Z.“ Einige Wochen später erwähnt Ikkimel den Auftritt in ihrem Song „Miss Universe“ ganz knapp: „Verstöre sie im MoMa, voll auf Ketamin“.

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