Eheann festgenommen - Schuss auf Eidechse tötet Ehefrau (78)
Cáceres (Brasilien) – Tödlicher Unfall oder eiskalter Mord bei der Echsenjagd? In Brasilien erschoss ein Mann (66) seine Ehefrau (78) mit der Schrotflinte. Angeblich versehentlich. Der Witwer behauptet, dass er eigentlich ein gefräßiges Reptil habe töten wollen.
Ana Leite C. (78) habe im Hühnerstall ihres Gehöfts bei Cáceres eine riesige Teju-Echse beim Eierfressen entdeckt. Wie das brasilianische Nachrichtenportal globo.com berichtet, habe die Frau ihren Mann daraufhin gebeten, das Reptil zu erschießen.
Der Polizei sagte der Mann später, dass er sein Schrotgewehr (Kaliber 28) geschnappt habe. Aus dem Haus heraus feuerte er in Richtung Hühnerstall. Dabei sei seine Frau in die Schusslinie geraten und versehentlich getroffen worden.
Nach Angaben der Polizei rief der Mann seinen Nachbarn zu Hilfe. In dessen Fiat Strada wollten sie das zunächst schwer verletzte Opfer ins Krankenhaus bringen. Unterwegs trafen sie einen Rettungswagen. Der übernahm Ana Leite C. Eine Polizeistreife begleitete die Fahrt ins Krankenhaus. Dort konnten die Ärzte jedoch nichts mehr tun. Ana Leite C. starb kurz nach ihrer Ankunft in der Klinik an den Folgen ihrer Schussverletzung .
Die Polizei nahm den Ehemann fest. Sie hat offenbar Zweifel an seiner Aussage. Die Spurensicherung stellte zwei Schrotflinten, mehrere Patronen und eine leere Hülse sicher.
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