Hamburger Südosten: Boberger Dünen: Sylt in klein – und mit Großstadt drumherum
Wer den Weg nach Sylt scheut, kann schon in Hamburg Nordseeflair genießen.
Im Südosten der Stadt befindet sich eine echte Wanderdüne – plus Schafe und Moore.
Die Polizei sitzt hoch zu Ross, denn hier sieht eine Reiterstaffel nach dem Rechten.
Es gibt einen kleinen Segelflugplatz und direkt an dessen Ende ein Badegewässer, zu dem manche nur kommen, weil der Name Boberger Baggersee am Billwerder Billdeich so schön rund klingt.
Die „Süddeutsche Zeitung“ schrieb einmal von einer „Wüstenlandschaft“, aber tatsächlich gibt es hier im Hamburger Osten echtes Nordsee-Flair – und die einzige Wanderdüne der Stadt: Willkommen in den Boberger Dünen! Wer von der S-Bahn-Station Mittlerer Landweg in das Naturschutzgebiet läuft, fühlt sich schnell an die Küstenlandschaften von Sylt oder Wangerooge erinnert: Wege aus feinstem weißen Sand schlängeln sich an Birken, Erlen und Weiden vorbei.
Auf der Hauptdüne wächst Magerrasen.
Einziger Unterschied zur Nordsee: Es fehlt das Rauschen der Wellen.
Sylt in winzig: vier Wege durch die Boberger Dünen Die Boberger Niederung mit ihrer Binnendüne besteht aber aus mehr als einem Strand zwischen zwei Stadtteilen einer Millionenmetropole.
Fünf sogenannte Naturräume ballen sich hier auf gut vier Quadratkilometern: Neben der Düne finden sich Wälder, Moor- und Wasserflächen sowie ein Geesthang.
Vier Wanderwege durchqueren das Gebiet: Ein Vogelsymbol verweist auf den Moorweg, ein Schmetterling auf den Dünenweg, ein Hase auf den Weg durch die Marschlandschaft und eine Blüte zeigt Orchideenhänge und Wälder.
5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.stern.de — der Inhalt gehört Stern.