Tiere: Luchse Lotta und Luca springen im Erzgebirge in die Freiheit
Sachsen wildert seit 2024 Luchse aus.
Das Programm zeigt inzwischen einen trächtigen Erfolg.
Auch in diesem Jahr gab es Nachwuchs.
Die Population wächst.
Vielleicht tarnt der starke Regen die eine oder andere Freudenträne oder auch Träne des Abschieds in den Gesichtern der Anwesenden.
Es ist ein bewegender Augenblick, als die beiden Luchse Lotta und Luca ihre Transportbox verlassen und in die Freiheit springen.
Kuder Luca verschwindet nach kurzem Sprint rechts ins Gebüsch, das Weibchen Lotta kratzt ganz schnell die Kurve und ist nach zwei Sekunden unsichtbar.
Catriona Blum-Rérat, Koordinatorin für das sächsische Luchsprogramm, räumt ein, dass eine Auswilderung jedes Mal emotional ist. „Tage wie heute sind die absoluten Highlights“, sagt die Wildtierbiologin.
Man arbeite Hand in Hand mit einem ganzen Team daran und müsse viel im Vorlauf organisieren.
Und dann münde alles in einem sehr kurzen Moment.
Tiere tragen etwa ein Jahr lang einen Sender Da Luca und Lotta etwa ein Jahr lang einen Sender tragen, haben Blum-Rérat und ihre Mitstreiter die beiden Luchse noch lange im Blick.
Alle vier Stunden geben die Halsbänder ein Signal, später sollen sie von selbst abfallen. „Wir können jetzt genau beobachten, was sie machen.
Es ist durchaus möglich, dass sie sich treffen.“ Das wisse man auch von vorherigen Auswilderungen. „Wenn Luchse merken, in einem Gebiet sind andere Luchse, dann bleiben sie gerne.“ Lotta ist eine Nachzucht aus dem Chemnitzer Wildgatter.
Das dortige Zuchtpaar hat in diesem Jahr zum vierten Mal erfolgreich Nachwuchs auf die Welt gebracht und leistet damit einen Beitrag zur Erhaltung der Art.
5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.stern.de — der Inhalt gehört Stern.