Ultra-Rennen: Kim Gottwald läuft, bis niemand mehr steht
Mehr als 400 Kilometer laufen – oh Gott! Oder besser, oh Gottwald.
Sportler Kim Gottwald läuft Ultra-Distanzen und teilt seine Erfahrungen auf Social Media.
Was hinter dem Phänomen Ultra-Lauf steckt.
448,9 Kilometer.
Ungefähr so lang ist der Weg von Duisburg bis nach Kiel.
Mit dem Auto braucht man dafür etwa fünfeinhalb Stunden, mit dem Fahrrad mindestens einen ganzen Tag - wenn man es denn schafft.
Und zu Fuß? Im besten Fall 67 Stunden.
Jedenfalls legte der Ultraläufer Kim Gottwald die Distanz in dieser Zeit beim Last Soul Ultra-Rennen im vergangenen Jahr zurück.
Ohne längere Pause, so ziemlich ohne Schlaf.
Der Wettbewerb gehört zu den sogenannten Backyard- Ultras : In dem Lauf-Format starten Athleten zu jeder vollen Stunde in eine 6,7 Kilometer lange Runde.
Wer vor 60 Minuten fertig ist, darf in der Restzeit essen, ein Nickerchen machen oder sich sonst wie erholen.
Pünktlich zur nächsten Runde müssen alle wieder an der Startlinie stehen – sonst ist man ausgeschieden.
Klingt machbar? Vielleicht für die ersten Runden.
Der Haken: Gelaufen wird so lange, bis nur noch einer steht.
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