Neue Umfrage zur Landtagswahl: Auch Mecklenburg-Vorpommern steuert auf schwierige Regierungsbildung zu
Bald könnte es ein weiteres Bundesland in Deutschland geben, in dessen Landtag keine Regierungsmehrheit vorhanden ist. Darauf deutet eine aktuelle Umfrage aus Mecklenburg-Vorpommern hin. Die AfD ist dort zwar stärkste Kraft, dürfte aber keinen Koalitionspartner finden.
In Mecklenburg-Vorpommern zeichnet sich gut zweieinhalb Wochen vor der Landtagswahl am 20. September eine schwierige Regierungsbildung ab: Die AfD um Ministerpräsidenten-Kandidat Leif-Erik Holm bleibt laut einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes Forsa im Auftrag der "Ostsee-Zeitung" zwar die stärkste Kraft, wäre aber ebenso wie die SPD von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig auf Koalitionspartner angewiesen.
Die AfD käme unverändert auf 37 Prozent, wenn schon am kommenden Sonntag gewählt werden würde. Die SPD um Manuela Schwesig kann im Vergleich zur Umfrage im Februar fünf Prozentpunkte zulegen, käme nunmehr auf 28 Prozent. Drittstärkste Kraft im neuen Schweriner Landtag würde die Linkspartei um Spitzenkandidatin Simone Oldenburg mit 11 Prozent werden, die CDU mit Spitzenkandidat Daniel Peters verliert drei Prozentpunkte um käme nur noch auf 10 Prozent.
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