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Hightech-Hilfe: US-Behörde ICE will Roboterhunde bei Abschiebungen einsetzen

Stern ·
Hightech-Hilfe: US-Behörde ICE will Roboterhunde bei Abschiebungen einsetzen

Die umstrittene US-Einwanderungsbehörde ICE will sich ungewöhnliche Verstärkung holen.

Kritiker warnen vor einer gefährlichen Militarisierung von Abschieberazzien.

Die umstrittene US-Einwanderungsbehörde ICE will künftig hundeähnliche Roboter einsetzen.

Die Behörde plant, für die Vierbeiner der Firma Boston Dynamics bis zu zwei Millionen Dollar auszugeben, wie aus Dokumenten zur Auftragsvergabe hervorgeht.

Die Firma solle noch in diesem Jahr den Zuschlag erhalten.

Die ferngesteuerten Roboter seien für Lageerfassungen und Gefahrenbewertungen gedacht, hieß es zur Begründung des geplanten Geschäfts.

Roboter- Hunde könnten bei Einsätzen in besonders gefährlichen, instabilen oder schwer zugänglichen Umgebungen eingesetzt werden. Über eine mögliche Angriffsfunktion ist nichts bekannt.

Elektroschock-Handschuhe für ICE-Beamte Abschieberazzien von ICE-Beamten sind Teil der strikten Migrationspolitik von Präsident Donald Trump.

Anfang des Jahres war die Behörde stark in die Kritik geraten, nachdem Bundesbeamte die US-Bürger Renée Good und Alex Pretti auf offener Straße erschossen hatten.

In den vergangenen Monaten kamen tödliche Einsätze etwa in Houston und im Bundesstaat Maine hinzu.

Zuletzt sorgte die Behörde zudem mit der geplanten Anschaffung von Elektroschock-Handschuhe für Aufsehen.

Die Behörde vergab den Auftrag im Umfang von rund 16,7 Millionen US-Dollar (14,3 Millionen Euro) an eine Firma aus dem Bundesstaat Kentucky, wie aus veröffentlichten Unterlagen hervorgeht.

Insgesamt sollen 6.000 der laut Behörde „deeskalierenden Geräte“ angeschafft werden, die Kritiker für ein gefährliches Einsatzinstrument halten.

Handschuhe sollen tödliche Vorfälle vermeiden ICE rechtfertigt die Anschaffung damit, dass dank der neuen Ausrüstung seltener als bisher stärkere oder sogar tödliche Einsatzmittel genutzt werden müssten.

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