Wieder neues Jagdgesetz: Wolfsjagd und Ausbildung an der Ente: Jagdgesetz neu gefasst
Das Jagdgesetz der Ampel-Regierung stieß jahrelang auf scharfe Kritik - gerade bei Jägern.
Die neue Forstministerin Schneider will es „reparieren“, bevor es im April in Kraft tritt.
Forst-, Umwelt- und Landwirtschaftsministerin Christine Schneider (CDU) stellt das rheinland-pfälzische Jagdrecht auf neue Füße - unter Hochdruck.
Sie setzt damit das neue Bundesrecht zum Abschuss von Wölfen sowie den Koalitionsvertrag von CDU und SPD im Land um.
Die Novelle soll im April in Kraft treten und das von der Ampel-Regierung verabschiedete Gesetz ablösen - gemeinsam mit einer Verordnung, deren Entwurf das Kabinett jetzt beschloss.
Die Anhörung für Gesetz und Verordnung läuft, der Landtag soll sich spätestens im Februar erstmals damit befassen.
Alle Interessen zusammenbringen „Wir wollen einen Wald mit Wild“, sagte Schneider. „Wir müssen unsere Wälder aber auch schützen.
Sie stehen unter dem Stress des Klimawandels.“ Wildschäden und Wildverbiss sollten minimiert werden.
Das erneut novellierte Jagdgesetz solle eine breitere Akzeptanz in der Fläche finden, die Interessen aller, auch der Landwirtschaft, widerspiegeln und praxistauglich sein.
Gegen die Novelle der Vorgängerregierung hatte es jahrelang lautstarke Proteste vor allem von Jägern gegeben.
Die gute Zusammenarbeit mit den Jägern sei aber notwendig, um Wildschäden zu beseitigen, betonte Schneider.
Die wichtigsten Neuerungen: Wolf Der Wolf gilt nach EU- und Bundesrecht jetzt als jagdbare Art.
Die Sicherheit der Menschen und ihrer Tiere stehe an erster Stelle, betonte Schneider.
Der günstige Erhaltungszustand der Wölfe werde zugleich gewährleistet.
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