Kriminalpolizei ermittelt: Mann soll Feuer an Tür von Wuppertaler Synagoge gelegt haben
Feueralarm an einer Synagoge in Wuppertal: Die Polizei hat den Brand bald unter Kontrolle und einen Verdächtigen gefasst.
Der Zentralrat der Juden äußert sich dennoch erschüttert.
An einem Nebeneingang der Bergischen Synagoge in Wuppertal ist am frühen Nachmittag ein Feuer gelegt worden. „Das Feuer konnte sehr schnell gelöscht werden von den Angehörigen der Synagoge“, berichtete ein Sprecher der Polizei.
Verletzt worden sei niemand.
Gebrannt habe eine Flüssigkeit. „Das Brandmittel hat an der Tür gebrannt“, so der Sprecher weiter.
Es sei nicht zu einer großen Brandausbreitung gekommen.
Die Spurensicherung sei vor Ort.
Kurze Zeit später habe man in Tatortnähe einen verdächtigen Mann festgenommen, sagte der Sprecher.
Dabei handelt es sich laut Polizei umd einen 37-Jährigen mit afghanischer Staatsangehörigkeit.
Er sei polizeibekannt und habe nach ersten Erkenntnissen allein gehandelt.
Er soll laut Polizei um 14.00 Uhr eine brennbare Flüssigkeit auf den Treppenstufen vor der Tür ausgebreitet und angezündet haben.
Um welche Flüssigkeit es sich handelte, wurde zunächst nicht bekannt.
Nähere Angaben zu möglichen Hintergründen machte die Polizei nicht.
Der Staatsschutz habe die Ermittlungen aufgenommen, hieß es in einer Mitteilung.
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