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Kultur

Waldbrände: Brandstiftung im Hürtgenwald weiter nicht ausgeschlossen

Stern ·
Waldbrände: Brandstiftung im Hürtgenwald weiter nicht ausgeschlossen

Vor zwei Wochen entstand im Hürtgenwald der Brand, der letztlich 300 bis 400 Hektar Wald verschlang.

Die Polizei hält es weiterhin für möglich, dass das Feuer durch Brandstiftung entstand.

Der Brand im Hürtgenwald in der Eifel war einer der größten in der Geschichte Nordrhein-Westfalens - und Brandstiftung als Ursache ist weiterhin nicht ausgeschlossen.

Die Ermittlungen dauerten an, teilte die Polizei Düren mit. „Eine sichere Aussage dazu, wie die Brände entstanden sind, kann derzeit noch nicht getroffen werden“, hieß es.

Am 13.

August war es vormittags zunächst zu einem Brand im Bereich der Wehebachtalsperre gekommen und dann nachmittags zu einem weiteren Brand zwischen Großhau und Gey, zwei Ortsteilen von Hürtgenwald.

Aufgrund der örtlichen und zeitlichen Nähe der beiden Brände sowie der Lage der vermuteten Brandherde abseits von Wegen könne eine Brandstiftung derzeit nicht ausgeschlossen werden, teilte die Polizei mit.

Brandsachverständige seien hinzugezogen worden.

Die Spurensuche gestalte sich aufgrund der weitläufigen Waldlage schwierig.

Bisher seien über das eingerichtete Hinweisportal 220 Tipps eingegangen.

Nach Angaben des NRW-Landesbetriebes Wald und Holz verbrannte oder schädigte das Feuer eine Fläche von 300 bis 400 Hektar Wald.

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