Tom Cruise über sein Verhalten am Set - „Die Gerüchte um mich stimmen“
Burbank (USA) – Er hängt an Flugzeugen, springt von Klippen und treibt die Dreharbeiten für seine Blockbuster an die Grenzen des Machbaren. Seit Jahren kursieren in Hollywood Geschichten über die gnadenlose Arbeitsmoral von Superstar Tom Cruise (64, „Mission Impossible“). Endlose Drehtage, höchste Ansprüche, absoluter Perfektionismus. Jetzt bestätigt Cruise: Die Gerüchte sind wahr!
Nicht ganz nackig, aber definitiv knackig ist er auf dem Titel der neuesten Ausgabe des GQ‑Magazins zu sehen – und spricht offen über seinen Ruf als kompromissloser Antreiber. Sein Geständnis: „Ich erwarte viel und mache daraus kein Geheimnis. Es ist so, als würde ich sagen: ‚Die Gerüchte stimmen. Und wollt ihr das wirklich?‘“
Das klingt fast wie eine freundschaftliche Warnung an alle künftigen Kollegen. Denn Tom Cruise macht klar: Wer an seiner Seite dreht, muss bereit sein, alles zu geben. Der Superstar selbst lebt es vor. Er erscheint früh, arbeitet länger als alle anderen und verlangt dieselbe Leidenschaft auch von seinem Team.
Cruise weiter: „Und ich arbeite hart, und die Leute, die mit mir arbeiten, wissen das. Ich erwarte viel und gehe ganz offen damit um.“ Und das sagt er seinen Kollegen auch knallhart: „Glaub mir, die Gerüchte stimmen. Ich werde vor dir hier sein.“
Dieses Temperament begleitet ihn schon sein ganzes Leben. Er: „Schon als Kind hieß es immer: ‚Ach komm schon, Tom. Du bist so intensiv.‘ Und ich so: ‚Ich weiß nicht, was ich dazu sagen soll. Ich bin intensiv.‘ Ich nehme es mit Humor.“
Der Action-Star geht seit Jahrzehnten immer neue Risiken ein. Während andere Schauspieler Stuntleute einsetzen, springt Cruise selbst aus Flugzeugen oder rast mit Motorrädern auf Abgründe zu. Er: „Ich glaube, wenn man mein Leben betrachtet, könnte man sagen: Ich stehe gerne am Abgrund – sowohl im wörtlichen als auch im übertragenen Sinne. Das heißt, ich betrachte das Leben als Abenteuer, und das habe ich schon immer getan, mein ganzes Leben lang.“
Über den Tod spricht der Weltstar erstaunlich gelassen: „Habe ich Angst vor dem Tod? Nein. Das habe ich nicht. Es ist nicht so, dass ich keine Angst hätte. Das Gefühl macht mir nichts aus.“
Er erklärt: „Ich habe keine Angst davor, Angst zu haben. Ich weiß nicht, wie ich es anders ausdrücken soll. Ich habe keine Angst davor, zu sagen: ‚Okay, ich weiß, das ist ein Sprung ins Ungewisse, aber lass uns den Sprung wagen. Los geht’s.‘“
Sein Kinodebüt hatte Cruise in dem Film „Die Kadetten von Bunker Hill“ (1981). Der Star: „Ich hatte den Traum, Filme zu machen, und ich habe keine Filmschule besucht. Ich habe keine Schauspielschule besucht. Und plötzlich war ich 18 Jahre alt, und es passierte einfach.“
Und weiter: „All die Jahre hatte ich meinen geheimen Plan, weil ich schon sehr früh verstand: Erzähl den Leuten nicht von deinen Träumen.“ Sein Fazit: „Filme zu machen, ist nicht das, was ich tue. Es ist das, was ich bin.“
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