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Studien belegen - Das sagt Ihre Katze wirklich, wenn Sie miaut

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Studien belegen - Das sagt Ihre Katze wirklich, wenn Sie miaut

Wer eine Katze hat, kennt das: ein „Miau“ und man springt, weil man denkt, dass das Tier Aufmerksamkeit möchte. Aber bilden wir uns das ein oder manipulieren uns Katzen wirklich geschickt? Das ständige Miauen zeigen sie größtenteils gegenüber Menschen. Untereinander kommunizieren sie viel leiser.

Begegnen sich zwei fremde Katzen , hört man kein freundliches Miauen zum „Hallo“. Sie sprechen vielmehr mit dem Körper: Buckel, gesträubtes Fell, angelegte Ohren. Erst wenn’s ernst wird, folgen Fauchen oder Brummen. Auch beim Jagen bleibt es größtenteils still. Wer laut ruft, bekommt schließlich die Maus nicht.

Erwachsene Katzen sind also eigentlich leise Wesen, wie PETBOOK (gehört ebenfalls zu Axel Springer) berichtet. Doch als Kitten miauen sie viel. Blind und hilflos kommen sie zur Welt, sind auf die Mutter angewiesen. Damit die weiß, ob’s Futter, Wärme oder Nähe braucht, nutzen die Kleinen eine breite Palette an Lauten.

Im Laufe der Domestizierung entdeckten Katzen dann: Wer den Menschen anmiaut, bekommt, was er will. Erst fraßen sie Mäuse in den Kornspeichern, dann zogen sie bei uns ein. Und Katzen, die besonders viel kommunizierten, bekamen Aufmerksamkeit, Streicheleinheiten und Wärme.

Lange war dies unerforscht, doch schon in den 1990er-Jahren stellten Forscher fest : Hauskatzen miauen im Erwachsenenalter vor allem für uns. Sie setzen dabei sogar Frequenzen ein, die denen menschlicher Babys ähneln. Die Folge: Unser Gehirn reagiert und wir verspüren den Drang, sie zu versorgen.

Wirklich erwachsen oder selbstständig werden Hauskatzen daher nicht. Einige Wissenschaftler vermuten daher, dass Katzen uns als Mutterersatz betrachten. Insbesondere Sprachforscher versuchen seit Langem, das Katzengerede zu entschlüsseln, jedoch bislang ohne durchschlagenden Erfolg.

Ob wir das Miauen wirklich gut verstehen oder ob es eine universelle Katzensprache gibt, ist daher noch umstritten. Manche Studien zeigen: Auch ohne Erfahrung mit Katzen hilft Empathie, die Laute grob einzuordnen. 2002 zeigte eine weitere Studie: Menschen erkennen nur am Klang eines Miau zumindest grob, wie es ihrer Katze geht. Besonders dringliche Rufe klingen unangenehm und fordern eine Reaktion. Futter oder Streicheleinheiten folgen prompt.

Andere Untersuchungen besagen: Ohne Kontext wirkt das Miauen ziemlich zufällig. Denn durch Tonaufnahmen konnten selbst Katzenkenner meist nur das klassische Hunger-Miau richtig erkennen. Aber: Die meisten Tests spielten nur die Audiospur ab, ohne Mimik, Bewegung oder Blickkontakt. Tatsächlich funktioniert die Kommunikation am verlässlichsten, wenn beide sich sehen und hören, wie eine Studie aus 2024 endlich bestätigte.

Also egal, ob hungrig, verspielt oder einfach nur schmusebedürftig: Katzen haben gelernt, uns mit ihrem Miauen um den Finger zu wickeln. Und wir? Wir fallen immer wieder darauf rein. Zum Glück!

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