Russland stehen verschärfte US-Sanktionen bevor - Kreml nennt Kongressvotum „feindselig“
Russland stehen deutlich verschärfte Sanktionen der USA bevor: Der Kongress in Washington hat nach langen Verhandlungen ein entsprechendes Maßnahmenpaket verabschiedet, das Präsident Donald Trump nach eigenen Angaben mit seiner Unterschrift in Kraft setzen will.
Nach dem Senat billigte am Mittwoch auch das Repräsentantenhaus unter anderem Strafmaßnahmen gegen Russlands Präsident Wladimir Putin.
Vom Kreml hieß es, neue Sanktionen würden die Friedensbemühungen im Ukraine-Krieg erschweren.
Das im US-Kongress beschlossene Sanktionspaket ist der erste größere derartige Schritt gegen Russland in der zweiten Amtszeit von Präsident Trump.
Die neuen Sanktionen sehen US-Einreiseverbote gegen Putin und eine Reihe von Militärvertretern vor, die für den Angriffskrieg gegen die Ukraine verantwortlich sind.
Zudem wird ihr Vermögen in den USA eingefroren.
Letzteres gilt auch für russische Banken.
Das Sanktionspaket nimmt zudem die sogenannte Schattenflotte ins Visier, mit deren Schiffen Moskau internationale Ölsanktionen umgeht.
Darüberhinaus kann Trump Importe aus Russland in die USA mit Strafzöllen von bis zu 500 Prozent belegen.
Zollaufschläge von bis zu 100 Prozent drohen zudem für Produkte aus China oder Indien.
Diese Länder gehören zu den fünf größten Importeuren russischen Rohöls oder Erdgases.
Kreml-Sprecher Dmitri Peskow nannte die vom US-Kongress beschlossenen Maßnahmen "feindselig“.
Das Verhängen neuer Sanktionen durch die Vereinigten Staaten werde „ohne jeglichen Zweifel“ die Bemühungen erschweren, „eine friedliche Lösung in der Ukraine zu finden“, sagte er.
Die USA versuchen seit Trumps Wiedereinzug ins Weiße Haus , ein Ende des seit mehr als viereinhalb Jahren andauernden russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine zu erreichen.
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