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Oscar-Chancen: Wird Hollywood 2027 zu Hüllerwood?

Stern ·
Oscar-Chancen: Wird Hollywood 2027 zu Hüllerwood?

Eine neue Regel könnte Sandra Hüller bei den nächsten Oscars vier Nominierungen bescheren.

Ihr neuer Film „Vaterland“ zeigt, warum sie zu den Favoritinnen des Kinojahres zählt.

Sandra Hüllers Gesicht ist auch deswegen für die Kinoleinwand gemacht, weil man manchmal genauer hinschauen muss, um zu sehen, was darin passiert.

In ihrem neuen Film „Vaterland“ (Kinostart 3.9.) spielt sie Erika Mann, die gerade erfahren hat, dass ihr geliebter Bruder Klaus sich das Leben genommen hat.

Sie bleibt erst einmal relativ regungslos, erlebt dann einen nächtlichen Gefühlsausbruch (der wird aber nur aus der Distanz gefilmt).

Und hat am nächsten Morgen ihre Fassung äußerlich wieder zurück.

Bis sie am Telefon, sie ist in Weimar, mit ihrer Mutter Katia in den USA spricht.

Ihre Mutter fängt an, bürokratisch über den Tod ihres Sohns und die Formalitäten zu sprechen.

Und die Augen von Erika , die sich sonst stets unter Kontrolle hält, füllen sich kurz mit Tränen.

Vier Oscar -Kandidaten Die BBC nannte diese Szene nach der Premiere von „Vaterland“ in Cannes einen „Oscar-Clip“.

Und prophezeite, dass Hüller bei der Verleihung kommenden März für vier Academy-Awards nominiert sein könnte.

Bei der nächsten Zeremonie können Schauspielerinnen und Schauspieler wegen einer Regeländerung erstmals für mehrere Rollen in derselben Kategorie nominiert werden.

Und Hüller, so prophezeite es die BBC, könnte das mit ihren Hauptrollen in „Vaterland“ und „Rose“ sowie ihren Nebenrollen in „Der Astronaut - Project Hail Mary“ und dem im Herbst startenden „Digger“ gelingen. „Digger“ ist der neue Film des mehrfachen Oscar-Preisträgers Alejandro González Iñárritu, über ihn ist noch nicht viel bekannt.

Hüller spielt darin an der Seite von Tom Cruise.

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