Freitag, 9. Oktober 2026 QuellenÜber uns🌓
🇩🇪 DE ▾
EILMELDUNG
Deutschland

Nach Hass-Attacke auf Juden - Hitlergruß-Syrer will jetzt in Deutschland wählen

Bild ·
Nach Hass-Attacke auf Juden - Hitlergruß-Syrer will jetzt in Deutschland wählen

Mitte – Noch vor zwei Monaten stellte der Syrer Jehad A. (18) seinen Antisemitismus offen zur Schau: In einem viralen Video ist zu sehen, wie der junge Mann einen Juden bedroht und vor einer Synagoge den Hitlergruß zeigt. Die Ermittlungen in dem Fall sind noch nicht abgeschlossen. Doch nun tritt Jehad A. erneut in Erscheinung: in einem Artikel des Tagesspiegels.

Seine Aussagen in dem Bericht machen sprachlos. Denn der 18-Jährige, der wegen seines widerlichen Antisemitismus Bekanntheit erlangt haben soll , fordert nun das Wahlrecht in Deutschland ein.

Am Sonntag hatte der Tagesspiegel über Erstwähler bei der Berliner Abgeordnetenwahl geschrieben. Darin ging es auch um junge Menschen ohne deutschen Pass. Unter den Befragten: der 18-jährige Jehad A. aus Berlin-Moabit (Anm. d. Red.: Im Tagesspiegel wird sein Name als Jihad A. ausgeschrieben, die Transkribierung aus dem Arabischen kann unterscheidlich sein). Laut eigenen Aussagen lebt er seit elf Jahren in Deutschland und besitzt einen Aufenthaltstitel.

In dem Beitrag äußert er Unverständnis darüber, nicht wählen zu dürfen. „Was kann man dagegen machen?“, fragt er. Er halte die Situation für ungerecht, weil auch Ausländer in Deutschland lebten und arbeiteten. Doch wie passt dieses Weltbild mit seiner widerlichen Tat zusammen?

Am 25. Juli soll er Pavel Lyubarsky (47), den Vorsitzenden einer jüdischen Gemeinde in Berlin, beleidigt und bedroht haben. Anschließend hatte die Polizei ihn festgenommen. Die Beamten sind sich nach BILD-Informationen sicher, dass es sich um denselben Mann handelt, der nun im Tagesspiegel auftaucht. Laut der Zeitung ein Zufall. Mittlerweile wurde die Passage im Onlineartikel über ihn gelöscht. „Dieser Zusammenhang war uns bei der Veröffentlichung nicht bewusst. Wir haben die entsprechende Passage jetzt entfernt, weil wir ihm keine politische Plattform bieten wollen“, schreibt ein Redakteur des Tagesspiegels auf der Plattform X.

Pavel Lyubarsky zu BILD: „Als ich das heute gesehen habe, war das wirklich bizarr. Beim ,Tagesspiegel‘ haben sie gesagt, sie nehmen das runter, der junge Journalist wusste das nicht, wer dieser Jehad A. war. Es ist ein Zufall, aber es zeigt, dass Leute, die judenfeindlich und verfassungsfeindlich sind, die Dreistigkeit besitzen, sich in der Zeitung blicken zu lassen.“ Mittlerweile hat der Staatsschutz die Ermittlungen in dem Fall übernommen.

Haben Sie Fehler entdeckt? Möchten Sie etwas kritisieren? Dann schreiben Sie uns gerne!

Vollständigen Artikel bei Bild lesen ›

5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.bild.de — der Inhalt gehört Bild.

Mehr von Bild

Alle ansehen ›

Mehr in Deutschland

Alle ansehen ›