Mobilität: Menschen in Sachsen besitzen vergleichsweise wenig E-Bikes
Im Freistaat ist der Anteil der E-Bike-Besitzer laut einer Umfrage geringer als in den meisten anderen Bundesländern.
Doch auch in Sachsen steigt die Zahl der Räder mit Elektroantrieb immer mehr an.
Wer in Sachsen mit dem Rad unterwegs ist, nutzt vergleichsweise selten ein E-Bike oder Pedelec.
Laut einer Umfrage des Energieanbieters Eon besitzt ein knappes Viertel (24,2 Prozent) der Menschen im Freistaat ein E-Bike.
Bundesweit sind es 31,4 Prozent.
Sachsen rangiert damit im Ländervergleich auf dem drittletzten Platz.
Dennoch steigt auch im Freistaat die Zahl der E-Bike-Besitzer und -Besitzerinnen beständig an.
2020 hatten den Angaben zufolge lediglich 10,1 Prozent der Menschen ein Rad mit Elektroantrieb gehabt.
Niedersachsen an der Spitze - Berlin bleibt Schlusslicht Die höchste Quote von E-Bike-Besitzern gibt es in Niedersachsen mit etwa 39,4 Prozent, gefolgt von Nordrhein-Westfalen sowie Bayern mit je rund 34 Prozent.
Schlusslicht ist Berlin , wo laut der Umfrage lediglich 15,1 Prozent der Menschen ein E-Bike besitzen.
Die Hauptstadt liegt in dieser Rangliste fast schon traditionell auf dem letzten Platz – viele Menschen greifen dort nicht zum eigenen E-Bike, sondern bewegen sich mit gemieteten E-Bikes und auch E-Scootern durch die Stadt.
Für die Erhebung befragte das Meinungsforschungsinstitut Civey vom 8. bis 23.
Juli online bis zu 30.000 deutsche Bürger ab 18 Jahren sowie 2.500 Besitzerinnen und Besitzer von E-Bikes und Pedelecs .
Die Ergebnisse sind Eon zufolge repräsentativ.
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