Bayern-Star zweimal zusammengebrochen - Bundesliga-Trainer spricht über Musiala-Sorgen
Mainz – Jamal Musiala (23) sorgt derzeit leider nicht nur sportlich für Schlagzeilen. Der Bayern -Star musste zuletzt innerhalb weniger Tage bei den Testspielen gegen Leipzig (3:1) und Heidenheim (4:2) jeweils kurz nach seiner Einwechslung den Platz verlassen und zusammensacken. Nach dem zweiten Vorfall machte Musiala anschließend öffentlich, dass er an einer neurologischen Dysfunktion leidet, die zu kurzen Absencen – also Aussetzern des Bewusstseins – führt.
Vor dem Pokalspiel beim VfB Krieschow wurde Mainz -Trainer Urs Fischer (60) am Freitag auch auf die Situation angesprochen. Vor allem ging es um die Frage, ob es für Gegenspieler nun schwieriger sei, gegen Musiala in harte Zweikämpfe zu gehen, wenn sie von dessen gesundheitlicher Situation wissen.
Fischer wollte sich darüber allerdings keine Gedanken machen. Seine Botschaft an Musiala ist eine andere: „An dieser Stelle möchte ich ihm einfach gute Besserung wünschen. Und ich hoffe, dass er schnellstmöglich wieder zurückkommt und die Sache in den Griff bekommt. Das ist für mich das Entscheidende.“
Und Fischer stellte klar, dass er daraus keine taktischen Vorgaben für seine Verteidiger ableiten würde: „Gedanken darüber, was ich meinem Verteidiger in so einer Situation erzählen würde, mache ich mir nicht. Das würde jetzt zu weit gehen.“ Stattdessen vertraut Fischer darauf, dass beim FC Bayern alles Notwendige getan wird: „Es ist nicht schön, aber ich glaube, dass die Leute in München genau wissen, was sie zu tun haben.“
Zum Abschluss schickte der Mainz-Coach noch einmal persönliche Genesungswünsche in Richtung Bayern-Star: „An dieser Stelle also noch einmal liebe Grüße nach München und gute Besserung.“ Eine klare Botschaft von Fischer: Bei Musiala geht es für ihn aktuell nicht um Fußball und Zweikämpfe – sondern in erster Linie darum, dass der Bayern-Star wieder gesund wird.
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