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Detonation soll kein Unfall gewesen sein - 2 Häuser bei Explosionen zerstört – 1 Vermisster!

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Detonation soll kein Unfall gewesen sein - 2 Häuser bei Explosionen zerstört – 1 Vermisster!

Weimar (Thüringen) – Sie fielen zusammen wie Spielzeughäuser! Im thüringischen Weimar sind zwei Gebäude bei Explosionen in Schutt und Asche gelegt worden – ein Mann (61) wird in den Trümmern gesucht.

Die Polizei geht davon aus, dass die Detonationen absichtlich verursacht worden sind. Ob der vermisste Bewohner etwas damit zu tun hat, ist bislang unklar. Das Einfamilienhaus, in dem er gelebt hat, sowie ein Nebengebäude sind völlig zerstört.

Am Morgen war im Stadtteil Lützendorf ein ohrenbetäubender Knall zu hören. Als die Feuerwehr eintraf, standen die zwei Gebäude in Flammen. Zu retten waren sie nicht mehr. Wie Luftaufnahmen im Netz zeigten, standen nicht einmal mehr die Grundmauern. Laut Polizei entstand ein Schaden in Millionenhöhe.

Noch ist nicht einmal geklärt, ob der Hausbewohner zum Zeitpunkt der Explosionen überhaupt anwesend war. Bisher konnte er allerdings nicht ausfindig gemacht werden. Die Einsatzkräfte gruben sich zusammen mit dem Technischen Hilfswerk durch die Trümmer. Bis zum Abend wurde der 61-Jährige nicht in den Trümmerbergen entdeckt.

Die Ermittler sind jedoch sicher, dass die Detonationen kein Unfall waren: „Nach aktuellem Erkenntnisstand wird von vorsätzlich herbeigeführten Explosionen unter Zuhilfenahme von Gasflaschen ausgegangen“, erklärte die Polizeiinspektion Weimar ( Thüringen) . Und: Die Häuser wurden unabhängig voneinander in die Luft gejagt – dazwischen liegen etwa 200 Meter.

Nach Informationen der „Thüringer Allgemeinen“ soll der Mann zusammen mit seiner Ehefrau dort gelebt haben. Sie sei wohlauf, zu ihr hätten die Beamten auch Kontakt. Es sei nicht auszuschließen, dass er die Explosionen verursacht hat und schließlich geflüchtet ist. Die genauen Umstände sollen nun durch die Kripo aufgeklärt werden.

An dem Haus führt die Bundesstraße 7 entlang, die zwischenzeitlich gesperrt werden musste. Anwohner wurden aufgrund der Rauchentwicklung gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten.

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