Unwetterfolgen: Landkreis bittet Hessen um Finanzhilfen nach Tornado
Noch laufen die Aufräumarbeiten im Lahn-Dill-Kreis, doch die Betroffenen stehen schon jetzt vor hohen Kosten - und teils auch ohne Zuhause da.
Unterstützung des Landes Hessen soll Abhilfe schaffen.
Nach dem folgenschweren Tornado in Mittelhessen bittet der Lahn-Dill-Kreis das Land Hessen um Unterstützung für besonders betroffene Bürgerinnen und Bürger.
In Absprache mit den beiden Städten Wetzlar und Solms sei Finanzhilfe für die Unwettergeschädigten beantragt worden, teilte der Landkreis mit.
Die dafür erforderliche Genehmigung des Kreistages solle am 31.
August erteilt werden.
Der Tornado war in der Nacht zum 20.
August durch den Großraum Wetzlar gefegt und hatte allein im Stadtteil Münchholzhausen etwa 60 Häuser beschädigt.
In Solms zog das Unwetter laut Bürgermeisterin Katharina Didlapp (parteilos) etwa ein Dutzend Häuser in Mitleidenschaft und richtete wohl Millionenschäden an.
Auch andernorts in Hessen verursachten Unwetter Schäden.
Einige Häuser sind einsturzgefährdet Noch liefen die Aufräumarbeiten, und die Schäden seien längst nicht überall beseitigt, erklärte der Landkreis.
Vor allem Wetzlar -Münchholzhausen und Solms-Oberndorf seien von den schweren Sturm- und Tornadoerscheinungen getroffen worden.
Dächer seien abgedeckt, Fassaden und Fenster beschädigt worden, Bäume seien auf Gebäude und Grundstücke gestürzt.
In einzelnen Fällen seien Häuser vorerst nicht mehr bewohnbar, teils bestehe gar Einsturzgefahr. „Wie groß der Gesamtschaden ist, lässt sich derzeit noch nicht abschließend beziffern“, hieß es.
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