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Gerichtsstreit: Ärger um Glücksspiel: Capital Bra soll 250.000 Euro zahlen

Stern ·
Gerichtsstreit: Ärger um Glücksspiel: Capital Bra soll 250.000 Euro zahlen

Es geht um verbotene Werbung für illegales Glücksspiel.

Der Rapper Capital Bra soll deswegen viel Geld zahlen.

Er wehrt sich vor Gericht.

Mit welchem Ergebnis? Rapper Capital Bra hat sich im Streit mit der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (GGL) zunächst erfolglos gegen ein Zwangsgeld von 250.000 Euro gewehrt.

Das Verwaltungsgericht Berlin hat es im Eilverfahren abgelehnt, die Vollstreckung der Zahlung auszusetzen, wie eine Sprecherin auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mitteilte.

Zuvor hatte die „Bild“-Zeitung über den Fall berichtet.

Die Glücksspielbehörde hatte im April öffentlich gemacht, dass sie wegen Werbung für illegales Glücksspiel gegen den Capital Bra, bürgerlich Vladyslav Balovatsky, ermittelt und ein Zwangsgeld von 250.000 Euro festgesetzt hat.

Ein entsprechender Bescheid wurde dem Rapper nach Angaben der Behörde im April in Wiesbaden bei einem Club-Konzert durch die Polizei zugestellt.

Musiker wehrte sich vor Gericht gegen Zwangsgeld Zuvor hatte die GGL nach eigenen Angaben bereits im Oktober 2025 ein Verfahren gegen den Musiker eingeleitet.

Nachdem er weder auf eine Anhörung noch auf eine Untersagungsverfügung reagiert habe, sei das Zwangsgeld festgesetzt worden.

Dagegen zog der Musiker vor Gericht.

Mit dem Eilverfahren wollte er eine sofortige Zahlung verhindern, bis der Fall im Hauptsacheverfahren grundsätzlich geklärt ist.

Nach der aktuellen Gerichtsentscheidung sind jedoch Fristen verstrichen, so dass die Zahlung fällig ist.

Capital Bra könnte dagegen noch Beschwerde in der nächsthöheren Instanz einlegen.

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