Mehr abgeschlossene Fälle: Finanzministerium fordert Cum-Ex-Milliarden zurück
Laut einer Bilanz des Finanzministeriums kommt die Aufarbeitung von Cum-Ex und Cum-Cum voran. Mit der Zahl der abgearbeiteten Fälle steigt auch die Summe der Rückforderungen. Mehr als drei Milliarden Euro will der Fiskus von den Steuerbetrügern zurück.
Die Aufarbeitung der Milliardenbetrügereien durch Finanzakteure und ihre dubiosen Cum-Ex-Geschäfte und Cum-Cum-Deals kommt voran. In beiden Bereichen stieg sowohl die Zahl der aufgeklärten Fälle als auch die Summe der Rückforderungen. Das geht aus dem jüngsten Bericht des Bundesfinanzministeriums an den Finanzausschuss des Bundestages hervor, der dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) vorliegt.
Bei den Cum-Ex-Verdachtsfällen wurden demnach bislang 208 Vorgänge rechtskräftig abgeschlossen und Kapitalertragsteuer inklusive Solidaritätszuschlag in Höhe von rund 3,57 Milliarden Euro zurückgefordert - beziehungsweise es wurden entsprechende Erstattungsanträge abgelehnt. Bei der letzten Auswertung zum 31. Dezember 2024 wurden 188 Fälle mit einem Volumen an Kapitalertragsteuer in Höhe von rund 3,1 Milliarden Euro als rechtskräftig abgeschlossen gemeldet.
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