Serie von Vergewaltigungen: Frauen betäubt, vergewaltigt: Sicherungsverwahrung beantragt
Dutzende Frauen soll ein Mann in seiner Berliner Wohnung betäubt, dann vergewaltigt und dabei gefilmt haben.
Erst durch Videos erfuhren die Opfer, was ihnen widerfahren ist.
Im Prozess um eine Serie von Vergewaltigungen zuvor betäubter Frauen hat die Staatsanwaltschaft eine Haftstrafe von 13 Jahren sowie anschließende Sicherungsverwahrung gefordert.
Dem inzwischen 69 Jahre alten Angeklagte werden vor dem Landgericht Berlin Übergriffe auf 14 Frauen zur Last gelegt.
22 Taten sind angeklagt.
Auch die Anwälte von mehreren Nebenklägerinnen hätten sich dem Antrag der Staatsanwaltschaft bereits angeschlossen, teilte Gerichtssprecherin Lisa Jani nach den nicht öffentlichen Schlussvorträgen weiter mit.
Die beiden Verteidiger sollen nach derzeitigen Planungen am 28.
Oktober plädieren.
Ob an dem dann 15.
Prozesstag auch ein Urteil verkündet wird, ist noch offen.
Der gelernte Elektriker soll die Frauen im Alter von damals 50 bis 60 Jahren aus Berlin und Brandenburg in der Zeit von 2016 bis Ende 2022 über Online-Dating-Plattformen kennengelernt haben.
Teils gab er sich als Polizeikommissar aus, teils als Bundeswehrpilot.
Mit sedierenden Substanzen in Kombination mit Alkohol soll er die Frauen in seiner Wohnung in Berlin-Friedrichsfelde bewusstlos gemacht, dann vergewaltigt und dabei gefilmt haben. „Die Vergewaltigungen räume ich ein“ Die Anklage lautet auf Vergewaltigung, gefährliche Körperverletzung und Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs durch Filmaufnahmen.
Der Deutsche hatte zu Prozessbeginn vor rund zwei Monaten gestanden. „Die Vergewaltigungen räume ich ein“, erklärte er über seinen Verteidiger.
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