Montag, 19. Oktober 2026 QuellenÜber uns🌓
🇩🇪 DE ▾
EILMELDUNG
› +++ Iran-Krieg +++: Auswärtiges Amt bestellt iranischen Botschafter ein – Lawrow in Teheran› Alexander Schweitzer: „Ich habe damals deutlich gespürt: Ich muss aktiv werden“› „Er müsste jetzt 45, 46, 47 Millionen verdienen ...“ - Matthäus vergleicht Olise mit Maradona› Was für eine Annahme - Gladbach-Trainer beweist seine Technik› „Lokomotive“ Füllkrug - Matthäus will den Werder-Star bei Klopp› Fans trauten ihren Augen nicht - Fast vergessenes Sex-Video wieder Thema in der WWE› Alles richtig gemacht - Elversberg mit Schwiegermuttertypen bundesligareif› Elfer-Ärger beim FCM - Sander widerspricht Derby-Pechvogel Müller› Neuer Werbe-Deal für den Bundestrainer - Klopp wirbt für Ozempic› Nach Bosse-Beben in Frankfurt - Das sind die Kandidaten für die Krösche-Nachfolge› +++ Iran-Krieg +++: Auswärtiges Amt bestellt iranischen Botschafter ein – Lawrow in Teheran› Alexander Schweitzer: „Ich habe damals deutlich gespürt: Ich muss aktiv werden“› „Er müsste jetzt 45, 46, 47 Millionen verdienen ...“ - Matthäus vergleicht Olise mit Maradona› Was für eine Annahme - Gladbach-Trainer beweist seine Technik› „Lokomotive“ Füllkrug - Matthäus will den Werder-Star bei Klopp› Fans trauten ihren Augen nicht - Fast vergessenes Sex-Video wieder Thema in der WWE› Alles richtig gemacht - Elversberg mit Schwiegermuttertypen bundesligareif› Elfer-Ärger beim FCM - Sander widerspricht Derby-Pechvogel Müller› Neuer Werbe-Deal für den Bundestrainer - Klopp wirbt für Ozempic› Nach Bosse-Beben in Frankfurt - Das sind die Kandidaten für die Krösche-Nachfolge
Deutschland

8-Jährige sitrbt nach See-Besuch - Hirnfressende Amöben - auch bei uns?

Bild ·
8-Jährige sitrbt nach See-Besuch - Hirnfressende Amöben - auch bei uns?

Der Tod der achtjährigen Lillian in den USA sorgt für Entsetzen: Das Mädchen hatte offenbar in einem See im Bundesstaat Louisiana gebadet und sich dabei mit „Naegleria fowleri“ infiziert – der sogenannten „hirnfressenden Amöbe“. Wenige Tage später war sie tot.

Der seltene Einzeller kann eine schwere Entzündung von Gehirn und Hirnhäuten auslösen, die fast immer tödlich endet. Die Amöbe gelangt dabei über die Nase in den Körper und kann von dort entlang der Nerven ins Gehirn wandern. Durch das Trinken von Wasser infiziert man sich dagegen nicht. Doch könnte so etwas auch in Deutschland passieren?

Grundsätzlich ja, das Risiko ist hierzulande allerdings extrem gering. „Naegleria fowleri“ liebt Wärme. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) kommt die Amöbe vor allem in Süßgewässern und Böden der Tropen und Subtropen vor. Sie kann aber auch in natürlich oder künstlich erwärmten Süßgewässern gemäßigter Klimazonen auftreten. Damit ist ein Vorkommen auch in unseren Breitengraden grundsätzlich möglich.

Besonders wohl fühlt sich der Erreger in sehr warmem Wasser: Laut RKI kann sich „Naegleria fowleri“ bei Temperaturen von mehr als 30 Grad Celsius vermehren und Temperaturen bis etwa 45 Grad überstehen. Ein mögliches Risiko besteht deshalb vor allem beim Baden oder Tauchen in sehr warmem, ungechlortem Süßwasser.

Aus dem tragischen Fall in den USA lässt sich keine allgemeine Gefahr für deutsche Badeseen ableiten. Infektionen mit „Naegleria fowleri“ sind äußerst selten. Wer das ohnehin minimale Risiko weiter reduzieren möchte, sollte insbesondere in außergewöhnlich warmem Süßwasser vermeiden, dass Wasser kräftig in die Nase gelangt – etwa beim Tauchen.

Der Fall der achtjährigen Lillian zeigt also, wie gefährlich die „ hirnfressende Amöbe “ sein kann. Auch bei uns ist der Erreger theoretisch möglich – eine Infektion bleibt jedoch ein extremes Ausnahmeereignis.

Haben Sie Fehler entdeckt? Möchten Sie etwas kritisieren? Dann schreiben Sie uns gerne!

Vollständigen Artikel bei Bild lesen ›

5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.bild.de — der Inhalt gehört Bild.

Mehr von Bild

Alle ansehen ›

Mehr in Deutschland

Alle ansehen ›