Erfurt-Profi zündet - Dehl profitiert vom Seitenwechsel
Für Laurenz Dehl (24) war es ein langer Weg bei Rot-Weiß Erfurt . Der Defensivspezialist kam im vergangenen Sommer und verletzte sich direkt im ersten Pokalspiel. Danach fand er nie so richtig in Tritt. Eine schwierige Zeit, in der er viel nachdenken und seine Ziele neu justieren konnte.
„Ich war nicht zufrieden mit der letzten Saison und habe mir diesen Sommer viele Gedanken gemacht. Ich wollte torgefährlicher und defensiv noch besser werden. Auch die harte Vorbereitung trägt jetzt Früchte.“
In der vergangenen Saison musste Dehl ständig auf der linken Abwehrseite aushelfen. Trainer Fabian Gerber musste die Position immer wieder neu besetzen. Jetzt ist nach dem Abgang von Ben Luca Moritz die rechte Seite frei. Und Dehl scheint dort gesetzt zu sein. Auch, weil er dort seine offensiven Qualitäten besser einbringen kann.
„Ich probiere mein Bestes. Rechts habe ich bei Union Berlin, Viktoria und in Dublin gespielt. Da fühle ich mich sehr wohl.“ Beim 4:1 gegen die Reserve des 1. FC Magdeburg zeigte Dehl dann auch gleich, was in ihm steckt: Er bereitete einen Treffer vor und erzielte das 2:0 selbst. „Mein Vater und meine Freundin waren im Stadion und durften das erleben. Das freut mich sehr.“
RWE ist nach dem starken Saisonstart längst kein Außenseiter mehr. Dehl bleibt dennoch diplomatisch: „Wir versuchen, Woche für Woche unser Bestes zu geben und Spiele zu gewinnen. Natürlich wollen wir oben mitspielen. Wir wollen gewinnen. Mal schauen, was am Ende dabei herauskommt.“
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