Titel weg wegen Finanz-Skandal? - Kompany weicht Man-City-Frage aus
München – Zu diesem Thema will er (noch) nicht viel sagen! In der Länderspielpause erschütterte das Urteil im Finanz-Skandal um Manchester City die englische Premier League. Eine unabhängige Kommission hatte in den vergangenen Jahren wegen Verstößen gegen die Finanzregeln der Premier League gegen den Klub ermittelt und ihn in allen 115 Anklagepunkten für schuldig befunden. Ein finales Urteil steht noch aus, den Cityzens drohen jedoch harte Strafen bis zu einem Zwangsabstieg. Der Klub hat Einspruch gegen das Urteil eingelegt. Es kann Jahre dauern, bis feststeht, mit welchen Sanktionen City belegt wird.
Die Strafe dürfte auch für Bayern-Trainer Vincent Kompany (40) spannend werden – denn auch eine Aberkennung der Titel steht im Raum. Kompany spielte in der vom Skandal betroffenen Zeit bei den Skyblues, 12 seiner insgesamt 15 Titel holte er mit City. Werden die aberkannt, ist er als Spieler „nur“ noch belgischer Meister mit Anderlecht und UI-Cup-Sieger mit dem HSV.
Kompany auf BILD-Nachfrage zu dem Urteil: „Für mich ist es ganz einfach: Ich habe 11 Jahre dort gespielt und was wir auf dem Platz geleistet haben und dieses Gefühl, das wir hatten in diesen 11 Jahren, da stehe ich total dahinter, was wir gemacht haben als Spielergruppe. Alles andere muss ich ehrlicherweise sagen, ist im Moment ein bisschen weit entfernt von meiner Realität, weil ich natürlich hier bei Bayern bin, in der Bundesliga.“
Später wiederholt er das Ganze nochmal auf Englisch auf Nachfrage eines Reporters von der Insel: „Ich habe 11 Jahre für den Klub gespielt und ich habe alle Jahre geliebt. Das ist etwas, worauf ich mich wirklich stolz bin. Und alles andere – als Spieler bist du kein Teil davon.“
Sportlich dominierte City im vergangenen Jahrzehnt die Liga, spielte spektakulären Fußball. Die Frage bleibt aber, ob es im Hintergrund bei den Transfers alles mit rechten Dingen zuging...
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