Dienstag, 18. August 2026 QuellenÜber uns🌓
🇩🇪 DE ▾
EILMELDUNG
Jailbreaking: Wie sich Chatbots manipulieren lassen Das Wetter am Dienstag: Nach langer Trockenheit wird es ordentlich nass Ex Sylvie Meis gratuliert - Rafael van der Vaart wird wieder Papa BILD beim Mordprozess vor Ort - Überführt ein Buch den Tupac-Killer? Keine Hochzeitsfotos, aber … - Taylor Swift lässt ihren Ehering funkeln Rapper wütet gegen deutschen Staat - Bushidos Nannys dürfen hier nicht arbeiten Hayden Panettiere (36) tot aufgefunden - Im Notruf geht es um eine „Überdosis“ Letzter Abschied von Bonnie Tyler - Der Leichenwagen trug ihren Namen aus Blumen Reality-Star im Steckbrief - Der turbulente Weg von Nico Legat ins Reality-TV Medizinischer Notfall in der Karibik - Gina-Lisas Po-OP-Wunden platzen wieder auf Jailbreaking: Wie sich Chatbots manipulieren lassen Das Wetter am Dienstag: Nach langer Trockenheit wird es ordentlich nass Ex Sylvie Meis gratuliert - Rafael van der Vaart wird wieder Papa BILD beim Mordprozess vor Ort - Überführt ein Buch den Tupac-Killer? Keine Hochzeitsfotos, aber … - Taylor Swift lässt ihren Ehering funkeln Rapper wütet gegen deutschen Staat - Bushidos Nannys dürfen hier nicht arbeiten Hayden Panettiere (36) tot aufgefunden - Im Notruf geht es um eine „Überdosis“ Letzter Abschied von Bonnie Tyler - Der Leichenwagen trug ihren Namen aus Blumen Reality-Star im Steckbrief - Der turbulente Weg von Nico Legat ins Reality-TV Medizinischer Notfall in der Karibik - Gina-Lisas Po-OP-Wunden platzen wieder auf
Deutschland

Neues Drohnenzentrum in Sachsen-Anhalt - So rüsten wir gegen Putins Schattenkrieg auf

Bild ·
Neues Drohnenzentrum in Sachsen-Anhalt - So rüsten wir gegen Putins Schattenkrieg auf

Cochstedt (Sachsen-Anhalt) – Verdächtige Drohnen über Flughäfen, Bundeswehrstandorten und Energieanlagen sorgen immer häufiger für Alarm. Seit Beginn des Ukraine-Kriegs wächst zudem die Angst vor Spionage und Sabotage aus Putins Russland. Auf dem Flugplatz Cochstedt, von dem einst sowjetische Kampfjets starteten, sucht Deutschland nun nach Antworten auf diese Bedrohung. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (56, CSU) eröffnet dort am Dienstag ein neues Technologiezentrum für Drohnensicherheit .

Eine Drohne zu entdecken, ist das eine. Sie zu stoppen, das andere. Über Flughäfen, Industrieanlagen oder Menschenmengen kommt ein Abschuss meist nicht infrage. Deshalb wird in Cochstedt an Technologien geforscht, die verdächtige Drohnen erkennen, verfolgen und kontrolliert unschädlich machen können.

„Wir sind täglich Zielscheibe von hybriden Angriffen“, sagte Dobrindt zur Eröffnung. Wer Deutschland ins Visier nehme, ziele letztlich auf ganz Europa. Das neue Zentrum solle helfen, das „Wettrüsten zwischen Drohnenabwehr und neuen Angriffstechnologien“ zu gewinnen. Der Innenminister sprach vom „Schattenkrieg des 21. Jahrhunderts“.

Wie groß die Gefahr ist, zeigte sich erst vor wenigen Tagen am Flughafen Leipzig /Halle. Dort wurde eine mit Sprengstoff bestückte Drohne entdeckt. Die Bundesanwaltschaft sprach von einem „schwerwiegenden Angriff auf die Transport- und Logistikinfrastruktur in Deutschland“. Ziel solcher Angriffe sei es, das Vertrauen der Bürger in die Handlungsfähigkeit des Staates zu erschüttern, so Dobrindt. Aktuelle Zahlen belegen das Problem: 2025 wurden an deutschen Flughäfen 116 relevante Drohnen-Störungen registriert – der wirtschaftliche Schaden wird auf rund 60 Millionen Euro geschätzt.

Cochstedt ist Teil eines größeren Abwehrkonzepts – neben einer Drohnenabwehreinheit der Bundespolizei und einem gemeinsamen Drohnenabwehrzentrum von Bund und Ländern. Dobrindt sprach von der „dritten Säule“ der deutschen Drohnenabwehr. Denn das Wettrüsten zwischen Drohnenabwehrtechnik und Abwehrüberwindungstechnik werde immer schneller. Zwischen neuer Angriffstechnik und passenden Gegenmaßnahmen lägen oft nur acht bis zwölf Wochen. Forschung und Entwicklung müssten deshalb deutlich zulegen.

Gemeinsam mit dem DLR-Standort Braunschweig entsteht in Cochstedt eine bundesweit einzigartige Forschungsinfrastruktur für Drohnensicherheit. Für Forschungsministerin Dorothee Bär (48, CSU) ist der Standort ein „Leuchtturm für Drohnenforschung“. Neue Technologien müssten schneller getestet und in die Praxis gebracht werden. „Mit diesem Zentrum sorgen wir für den Schutz der Menschen in diesem Land“, sagte die Ministerin.

Haben Sie eine Meinung zu diesem Artikel? Hier können Sie uns schreiben. Haben Sie Fehler entdeckt? Dann weisen Sie uns gern darauf hin.

Vollständigen Artikel bei Bild lesen ›

5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.bild.de — der Inhalt gehört Bild.

Dieses Thema bei anderen Medien

Mehr von Bild

Alle ansehen ›

Mehr in Deutschland

Alle ansehen ›