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Trauben sind reif: Weinlese im Hochsommer: Was bedeutet das für den Jahrgang?

Stern ·
Trauben sind reif: Weinlese im Hochsommer: Was bedeutet das für den Jahrgang?

Am Kaiserstuhl sind die Trauben reif.

Der warme und trockene Sommer hat den Start der Weinlese beschleunigt - doch was bedeutet das für die Qualität? Am Kaiserstuhl hat die Hauptweinlese begonnen - so früh wie nie zuvor.

Seit vergangener Woche werden dort Trauben gelesen, seit Montag auch erste Sauvignon-Blanc-Trauben.

Winzer Friedhelm Rinklin aus Eichstetten spricht vom „mit Abstand frühesten Beginn“, an den er sich erinnern kann.

Doch was bedeutet der ungewöhnlich frühe Start für den Wein? Und welche Rolle haben die Hitze und Trockenheit gespielt? Warum wird schon Mitte August gelesen? Die Wärme hat die Entwicklung der Reben beschleunigt.

Normalerweise beginnt die Weinlese in Baden Ende August oder Anfang September.

In Rinklins Anfangszeit im Weinbau lag der Termin sogar um den 20.

September, wie er berichtet.

Dass schon Mitte August gelesen wird, ist für den 57-Jährigen deshalb schon sehr außergewöhnlich.

Baden war in diesem Jahr das erste deutsche Weinbaugebiet, in dem die Lese für Federweißen begonnen hat - noch vor der Pfalz, wie Ernst Büscher vom Deutschen Weininstituts erklärt.

Auch an der Ahr wurden Mitte August erste Trauben gelesen.

Der Übergang zur Hauptweinlese sei in diesem Ausnahmejahr fließend. „Wenn man zu lange wartet, kommt man nicht hinterher, weil alles gleichzeitig kommt“, sagt Rinklin.

Das stellt auch die Organisation vor Herausforderungen.

Saisonarbeitskräfte werden normalerweise für Ende August oder Anfang September eingeplant.

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5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.stern.de — der Inhalt gehört Stern.

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