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Reform soll ab 2027 greifen: Neue Regeln für PV-Anlagen geplant: Jetzt noch zuschlagen?

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Reform soll ab 2027 greifen: Neue Regeln für PV-Anlagen geplant: Jetzt noch zuschlagen?

Wer noch 2026 eine PV-Anlage installiert, kann sich die bisherige, 20 Jahre andauernde Einspeisevergütung sichern. Ab 2027 sollen neue Regeln gelten. Sollte man sich jetzt beeilen? Experten geben Rat.

Wer mit dem Gedanken spielt, eine Solaranlage auf dem Dach, der Garage oder an der Fassade seines Eigenheims zu installieren, sollte die geplante Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) im Blick behalten. Denn zum Jahreswechsel sollen neue Regeln in Kraft treten, die insbesondere die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die Einspeisung überschüssigen Solarstroms verändern - nicht unbedingt zum Vorteil von Anlagenbetreibern.

Die Frage ist also: Ist es sinnvoll, bis Dezember noch fix eine PV-Anlage zu installieren? Wir gehen dieser Frage auf den Grund und liefern die wichtigsten Informationen rund um die geplante Änderung.

Die Bundesregierung will sich bei der Förderung von Photovoltaik künftig mehr auf große Freiflächenanlagen konzentrieren, weil diese kosteneffizienter arbeiten sollen. Für kleine Anlagen unter 25 Kilowatt Peakleistung, wie sie die meisten Verbraucherinnen und Verbraucher rund um ihr Haus installieren, soll es darum ab dem 1. Januar 2027 keine dauerhafte Förderung mehr geben.

Wer seine PV-Anlage nach diesem Stichtag installiert, soll für eingespeisten Solarstrom in einer Übergangszeit lediglich drei Jahre lang eine sogenannte Übergangszahlung bekommen, die deutlich unter den bisher garantierten Vergütungssätzen liegt. Sie soll - je nach Modell - bei rund 5,2 Cent je Kilowattstunde (kWh) ins Netz eingespeisten Stroms liegen. Anschließend soll überschüssiger Strom direkt vermarktet und dann zum jeweils aktuellen Börsenstrompreis vergütet werden.

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