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Spielidee und Personalplan - Reicht das wirklich für Leipzigs hohe Ziele?

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Spielidee und Personalplan - Reicht das wirklich für Leipzigs hohe Ziele?

Ein sattes 6:0 im Pokalspiel bei Regionalligist Eintracht Trier ohne echte Neuzugänge in der Startelf. Trotz Problemen auf dem Transfermarkt und einer durchwachsenen Vorbereitung ist RB Leipzig souverän in die Pflichtspiele gestartet. Doch reicht das auch wirklich für die hohen Ziele in der Bundesliga?

Bei über 70 Prozent Ballbesitz hat man endlich gesehen, was der neue RB-Trainer Martin Demichelis offensiv spielen lassen will. Viel Spielaufbau durch die Mitte, dann Steckpässe nach außen oder in der Halbspur. „Wir haben ein gutes Spiel gemacht, fliegen zufrieden nach Hause“, sagt der Argentinier. Manager Marcel Schäfer: „Wir haben von der ersten Sekunde an direkt aufs Gaspedal getreten und waren hochkonzentriert. Das hat mir gut gefallen. Mat hat gesehen, was wir wollen, welche Spieler wir in unseren Reihen haben. Es war ein souveräner Auftritt.“

Aber er sagt auch: „Wir dürfen es nicht überbewerten.“ Stimmt. Denn auch Demichelis meint: „Wir können uns im letzten Spieldrittel noch verbessern.“ BILD meint: Schritt nach vorn, aber Samstag gegen Gladbach braucht es für einen Sieg noch mal einen Fortschritt.

Braucht RB überhaupt noch weitere Zugänge, um in der Bundesliga zu bestehen? Zumindest lässt Schäfer diese Möglichkeit offen: „Dass wir nach wie vor bestrebt sind, den Kader weiter zu verstärken, liegt auf der Hand. Aber nur dann, wenn es sportlich und wirtschaftlich Sinn ergibt. Wir zahlen nach wie vor keine Mondpreise. Wir machen nur Dinge, die die Qualität erhöht.“ Heißt: Neuzugänge müssen besser sein als die Spieler, die da sind. Schäfer: „Mit dem aktuellen Kader sind wir gut gerüstet. Die Jungs bekommen das Vertrauen ausgesprochen.“

Reicht der aktuelle Kader für die hohen Ziele der Leipziger? In der Liga soll es unter die ersten vier gehen, in der Champions League in die K.o.-Phase. Schäfer setzt dabei auf den Effekt der vergangenen Saison. „Wir haben vor einem Jahr beim Abgang von Xavi gesehen, dass wir intern Spieler haben, denen man den Rücken stärken und Vertrauen geben muss, auch wenn die vorige Saison nicht so gut gelaufen ist. Das zeigt, dass man auch Geduld mit den eigenen Jungs haben muss, dass sie den Raum bekommen, sich zu entfalten.“

Damals wuchs Christoph Baumgartner vom Joker in eine Führungsrolle. Jetzt könnte Johan Bakayoko in die Rolle des abgewanderten Yan Diomande hineinwachsen. Auch Brajan Gruda ist eine Alternative für die Außenbahn. BILD meint: Die Erfahrung macht Hoffnung, aber das Risiko ist hoch.

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