Seit fünf Jahren nicht gesehen: "Block House"-Gründer kämpft vor Gericht um Kontakt zu Enkelkindern
Christina Block wird vorgeworfen, ihre Kinder entführt haben zu lassen. Nach einer Gerichtsentscheidung darf sie keinen Kontakt zu ihnen haben. Auch ihr Vater Eugen Block hat seine Enkelkinder seit Langem nicht mehr getroffen. Sein ehemaliger Schwiegersohn stellt Bedingungen für ein Wiedersehen.
Nach gerichtlichen Niederlagen von Christina Block im Sorgerechtsstreit um ihre beiden jüngsten Kinder kämpft ihr Vater Eugen Block um ein Umgangsrecht mit seinen Enkeln. Der 85-jährige Gründer der Steakhaus-Kette "Block House" und sein früherer Schwiegersohn Stephan Hensel erschienen zu einem Gerichtstermin im süddänischen Sonderburg. Die beiden Kinder leben seit fast fünf Jahren bei ihrem Vater in Dänemark.
Anfang 2024 waren der damals zehnjährige Junge und das 13 Jahre alte Mädchen nach Deutschland entführt worden. Ihr Vater Hensel war von den Kidnappern niedergeschlagen worden. Ihre Mutter, Christina Block, steht seit Juli vergangenen Jahres in Hamburg vor Gericht. Ihr wird vorgeworfen, eine israelische Sicherheitsfirma mit der Entführung beauftragt zu haben, was sie bestreitet. Am 5. Januar 2024 hatte sie die Kinder nach einer Hamburger Gerichtsentscheidung zu ihrem Ex-Mann zurückbringen lassen.
Der Entführung vorausgegangen war ein langer Sorgerechtsstreit. Nach einem Wochenendbesuch Ende August 2021 hatte der Vater die Kinder nicht wie vereinbart zur Mutter zurückgebracht. Nach der Rückholaktion hatte ein dänisches Gericht Christina Block im Mai 2025 das Sorgerecht und das Umgangsrecht entzogen. Sie darf ihre beiden jüngeren Kinder, die mit ihrem Vater in Dänemark leben, derzeit nicht sehen und auch keinen Kontakt zu ihnen haben.
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