Bergsteigen: Vor 40 Jahren: Der erste Mensch auf allen Achttausendern
Es war ein harter Wettkampf.
Aber am 16.
Oktober 1986 stand Reinhold Messner auf dem Lhotse - der letzte Himalaya-Gipfel, der ihm gefehlt hatte.
Heute beschäftigt ihn das nicht mehr groß.
Sagt er.
Wie das in Momenten, auf die man so lange hingefiebert hat, dann manchmal so ist: Sie sind sehr schnell wieder vorbei.
Heute vor 40 Jahren wurde Reinhold Messner zum ersten Menschen, der auf allen 14 Achttausendern der Welt ganz oben stand.
Am 16.
Oktober 1986 um 13.45 Uhr erreicht er mit Hans Kammerlander den Gipfel des Lhotse im Himalaya, mit 8.516 Metern die Nummer vier der Berggiganten.
Ein böser Sturm zwingt die zwei jedoch praktisch sofort wieder zur Umkehr.
So bleibt es zwischen den beiden Südtirolern bei einem Handschlag und zwei Fotos.
Messner ist so dick in seinen Anorak eingemummelt, dass man ihn kaum erkennt.
Immerhin sieht man, dass er unterhalb von Kapuze und Skibrille keine Maske auf dem Mund hat.
So ist der damals 42-Jährige immer unterwegs: ohne Flaschensauerstoff, auch wenn das unter diesen Extrembedingungen viele bis dahin für unmöglich hielten.
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