Hamburger Männerchor: Sie singen schief, aber mit Liebe - Goldkehlchen hören auf
Hamburgs kauzigster Chor spielt sein bisher größtes Konzert im Volksparkstadion.
Damit wollen sich die Sänger verabschieden - für immer? „Wir singen laut, wir singen schief, aber vor allem mit Liebe“ tönt es voller Inbrunst durch den Probenraum in Hamburg -Altona.
Rund 70 Männer mit Caps, Tattoos und Baggyjeans geben gerade Vollgas.
Sie singen und springen um ein rotes Keyboard, an dem ihr Chorleiter die Melodien anspielt.
Sie reißen die Arme hoch, grooven zum Beat - und zischen zwischendrin einen Schluck von ihrem Bier.
Einmal die Woche treffen sich die Hamburger Goldkehlchen zum Singen in ihrem Bandenquartier, der Barnerstraße 16.
Dabei trällern sie hauptsächlich Coverversionen von deutschen und englischen Popsongs.
Was so lässig und cool wirkt, sind die letzten Proben des Chors vor ihrem bisher größten Konzert.
Am 26.
September treten die Männer vor über 50.
000 Fans im Hamburger Volksparkstadion auf - und werden danach aufhören.
Ein Ende mit Paukenschlag „Wir haben immer gesagt, wir wollen aufhören, wenn es am schönsten ist“, sagt Chorgründer Flemming Pinck.
Der Chor hätte sich immer auf Hamburg festgelegt, und was gäbe es Größeres nach einem Fußballstadion.
Danach könne nichts mehr kommen. „Und dann halten wir unser Wort und hören auf“, so Pinck.
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