Sand und Kies werden knapp: Niedrige Pegelstände sorgen in Baubranche für Lieferverzögerungen
Binnenschiffe können derzeit aufgrund der geringen Pegelstände kaum noch große Gütermengen transportieren. Die Auswirkungen sind bereits spürbar: Erste Rohstoffe kommen später auf den Baustellen an und werden teurer.
Das extreme Niedrigwasser im Rhein und an anderen Flüssen belastet zunehmend auch Bauherren. Da Transportschiffe deutlich weniger laden können, verzögern sich Lieferungen für die Baubranche, während der Aufwärtsdruck bei den ohnehin hohen Materialpreisen steigt.
"Wir sehen etwa, dass Transporte auf dem Wasser zunehmend schwieriger werden. Das führt auch zu Problemen beim Bau von Mehrfamilienhäusern oder Schulen, da Lieferzeiten sich verlängern", beklagte der Präsident des Verbands Baugewerblicher Unternehmer Hessen, Thomas Reimann. "Sand und Kies, die sonst oft per Schiff in großen Mengen zu den Betonwerken gelangen, werden knapper und somit teurer."
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