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Kultur

Frauenpolitik: Antifeminismus nimmt zu – Ministerin ermutigt Frauen

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Frauenpolitik: Antifeminismus nimmt zu – Ministerin ermutigt Frauen

Die Zahl dokumentierter antifeministischer Vorfälle in Rheinland-Pfalz ist deutlich gestiegen.

Ministerin Bätzing-Lichtenthäler setzt sich für mehr Frauen in der Politik ein.

Frauen - und Jugendministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler macht sich schon jetzt für eine stärkere Beteiligung von Frauen bei der Kommunalwahl 2029 stark. „Wir dürfen nicht erst kurz vor Schluss anfangen, Frauen dafür zu sensibilisieren, zu empowern und ihnen Mut zu machen, bei der Kommunalwahl auf einem vorderen Listenplatz zu kandidieren und ein politisches Amt zu übernehmen“, sagte die SPD-Politikerin im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur in Mainz. „Die Hälfte der Bevölkerung ist weiblich – das muss sich in allen Bereichen, aber eben auch in den Parlamenten angemessen abbilden.

Solange dies nicht der Fall ist, haben wir Arbeit vor uns“, sagte die Ministerin. „Wir Frauen sind bei Führungsposten oft viel zurückhaltender – Männer sind da ganz anders.“ Dieses Thema sei zwar „uralt“, aber gerade mit dem aktuellen Rollback und einem wachsenden Antifeminismus sehr aktuell.

Mehr antifeministische Vorfälle dokumentiert So zeige das aktuelle Lagebild Antifeminismus 2025 in Deutschland gegenüber den Vorjahren eine deutliche Verschärfung, dazu komme sicherlich eine hohe Dunkelziffer.

Die Zahl der dokumentierten antifeministischen Vorfälle ist den Angaben zufolge im vergangenen Jahr auf 640 gestiegen (2023: 372, 2024: 558).

Der digitale Raum sei ein zentraler Schauplatz antifeministischer Gewalt.

Etwa ein Drittel der Vorfälle findet gemäß dem Lagebild dort statt. „Ich heirate und bekomme Kinder – das nimmt wieder Platz in den Köpfen von jungen Mädchen ein“, sagte Bätzing-Lichtenthäler , selbst verheiratet und Mutter. „Daran ist ja auch nichts falsch, aber wir müssen verstärkt darauf achten, dass solche Entscheidungen selbst getroffen und nicht von außen diktiert werden“, betonte die SPD-Politikerin. „Wir sehen, dass gerade in den sozialen Medien eine offensichtlich gesteuerte Kampagne läuft, die ein traditionelles Frauenbild oder die Beschneidung von Frauenrechten propagiert.

Da müssen wir als Politik und Gesellschaft gegenhalten.“ Ministerin wirbt für wirtschaftliche Eigenständigkeit Für Themen wie die wirtschaftliche Eigenständigkeit von Frauen, die finanzielle Unabhängigkeit, politisches Engagement, Selbstwirksamkeit und Partizipation müsse wieder mehr geworben werden.

Denn spätestens, wenn eine Beziehung auseinandergehe, seien manche Frauen auf einmal alleine und merkten, dass es hinten und vorn finanziell nicht mehr reiche. „Es geht nicht darum, die Entscheidung anders treffen zu müssen, sondern sich bewusst zu sein, welche Entscheidung ich treffe“, betonte Bätzing-Lichtenthäler.

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5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.stern.de — der Inhalt gehört Stern.

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