Gut zu wissen: Ist Skyr wirklich gesünder als Quark?
Im Supermarkt stehen Quark und Skyr oft nebeneinander im Kühlregal.
Doch die beiden Milchprodukte unterscheiden sich stärker, als es auf den ersten Blick scheint.
Wochenlang schien es schier unmöglich zu sein, im Supermarkt an einen Becher Skyr zu kommen.
Wegen eines Social-Media-Trends war die isländische Milchspeise heiß begehrt und ständig ausverkauft.
Aber bekanntlich frisst der Teufel in der Not Fliegen – oder wie in diesem Fall, der skyrlose Kunde Quark .
Wie unterscheiden sich Quark und Skyr überhaupt voneinander? Auf den ersten Blick wirken Skyr und Quark sehr ähnlich: Beide sind weiß, cremig und deutlich dickflüssiger als Joghurt.
Dennoch gibt es Unterschiede in Konsistenz und Geschmack.
Quark ist eher kompakt und kann leicht trocken wirken, während Skyr cremiger ist und eine etwas säuerlichere Note hat.
Herstellung Sowohl Skyr als auch Quark entstehen durch Fermentation.
Dabei wird Milch zunächst mit Milchsäurebakterien versetzt und anschließend mithilfe von Lab eingedickt, einem Gerinnungsenzym aus dem Kälbermagen.
Dadurch gelten beide Produkte lebensmittelrechtlich als Frischkäsezubereitungen.
Ein wesentlicher Unterschied liegt in der verwendeten Milch: Während Quark – je nach Sorte – auch mit höherem Fettgehalt hergestellt und später mit Sahne verfeinert werden kann, wird Skyr grundsätzlich aus entrahmter Milch produziert.
Dadurch bleibt der Fettgehalt besonders niedrig.
Zudem wird für Skyr deutlich mehr Milch benötigt als für Joghurt, was den hohen Eiweißgehalt und die feste Konsistenz erklärt.
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