DFB-Pokal: Martínez-Debüt geglückt: Leverkusen siegt 4:0 in Wiesbaden
Im ersten Pflichtspiel unter Trainer Carles Martínez muss sich Bayer Leverkusen zunächst in Geduld üben.
Beim Drittliga-Schlusslicht Wiesbaden wird das Team seiner Favoritenrolle aber am Ende gerecht.
Bayer Leverkusen hat seinem neuen Trainer Carles Martínez ein erfolgreiches Pflichtspieldebüt beschert und ist souverän in die zweite Runde des DFB-Pokals eingezogen.
Beim Drittligisten Wehen Wiesbaden gewann der Fußball-Bundesligist zum Start in die neue Spielzeit mit 4:0 (1:0).
Vor 12.000 Zuschauern in der Wiesbadener Arena trafen Patrick Schick (43.
Minute), Lucas Vázquez (47.), Nathan Tella (69.) und Christian Kofane (79.).
Angeführt von Neu-Kapitän Edmond Tapsoba musste sich die favorisierte Werkself bei einsetzendem Nieselregen anfangs in Geduld üben.
Nach rund 20 Minuten war zunächst Bayer-Keeper Janis Blaswich, der anstelle von Mark Flekken das Tor hütete, erstmals gefordert, als er einen Kopfball von Niklas May sicher parierte.
Den ersten Abschluss der Gäste (14.) hatte Schick kurz zuvor zwar im Tor versenkt, stand dabei aber klar im Abseits.
Torjäger Schick erlöst den Favoriten Das mit zwei Liga-Pleiten in die Saison gestartete derzeitige Drittliga-Schlusslicht Wiesbaden stand kompakt und ließ den Zwei-Klassen-Unterschied auch aufgrund zahlreicher Leverkusener Ungenauigkeiten phasenweise verschwimmen.
Kurz vor der Pause erlöste dann aber Schick bei aufklarendem Himmel die Werkself und rund 4.000 mitgereiste Fans: Der tschechische Torjäger verwertete einen Abpraller zum verdienten 1:0.
Noch im Nebel der von den Gäste-Anhängern gezündeten rot leuchtenden Pyrotechnik ging es kurz nach Wiederanpfiff dann ganz schnell: Beim ersten Leverkusener Angriff in Halbzeit zwei scheiterte Schick zunächst mit seinem Kopfball an SVWW-Keeper Noah Brdar.
Doch Vázquez traf im Nachschuss aus spitzem Winkel ins lange Eck und erhöhte im allerersten Pflichtspielduell beider Mannschaften auf 2:0.
Joker sorgen für klare Pokal-Verhältnisse Den Hausherren von Trainer Daniel Scherning schien damit der Stecker gezogen, auch wenn Leverkusen mit der komfortablen Führung im Rücken etwas Tempo herausnahm und den Wiesbadenern zunehmend den Ball überließ.
5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.stern.de — der Inhalt gehört Stern.