Aus nächster Nähe: Ehefrau erschossen: Mann erhält lebenslange Haft
Er gestand, seine Frau erschossen zu haben, bestritt aber eine geplante Tat.
Die Staatsanwaltschaft sah einen heimtückischen Mord aus Eifersucht und gekränktem Ehrgefühl.
Nun fiel das Urteil.
Weil er seine Ehefrau mit einem Schuss in den Kopf getötet hat, ist ein 38-Jähriger vom Landgericht Ellwangen wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt worden.
Die Richter sahen es als erwiesen an, dass der Mann seine Frau am 10.
Februar in Schrozberg (Kreis Schwäbisch Hall) nahe der Grenze zu Bayern heimtückisch getötet hat.
Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
Der Mann hatte im Prozess gestanden, seine Ehefrau erschossen zu haben.
Er bestritt jedoch, die Tat geplant zu haben.
Nach seiner Darstellung war ein Streit eskaliert.
Zur Tat kam es am 18.
Geburtstag des ältesten Sohnes.
Die Staatsanwaltschaft war hingegen überzeugt, dass der Angeklagte die Tat vorbereitet hatte und aus Eifersucht sowie gekränktem Ehrgefühl handelte.
Der Angeklagte und seine Ehefrau stammen nach Auskunft eines Gerichtssprechers aus demselben Dorf in der Türkei und gehören der Volksgruppe der Kurden an.
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