Aus Deutschlands reichster Familie - Geheimnisvolle Milliardärstochter wird Prinzessin
München (Bayern)/Hamburg – Eine kurze Nachrichtenmeldung, ein Foto vor einer Bücherwand. Zwei Adelige haben sich verlobt. Was zunächst nach einer kleinen Gesellschaftsmeldung klingt, birgt eine Geschichte, die weit über die Welt des Adels hinausreicht. Denn in diesem Fall trifft eine der traditionsreichsten auf eine der vermögendsten Familien Europas. Erbprinz Leopold von Baden (24) hat sich mit der Münchner Unternehmerin Katharina von Baumbach (26) verlobt. Im kommenden Jahr wollen die beiden heiraten. Das teilte das Haus Baden Dienstagabend (20. Oktober) mit.
Die künftige Braut stammt aus einer Familie, in der alter Adel sich mit großem Unternehmertum gepaart hat. Ihr Vater Ferdinand von Baumbach (61) und ihr Onkel Hubertus (58) sind Urenkel des Boehringer-Ingelheim-Gründers Albert Boehringer (starb 1939 im Alter von 77 Jahren). Damit gehört Katharina von Baumbach väterlicherseits zu den Gesellschafterfamilien des Pharmakonzerns Boehringer Ingelheim. Das „Manager Magazin“ schätzt das Vermögen der Familien Boehringer und von Baumbach auf 66,7 Milliarden Euro. Damit sind sie 2026 Deutschlands reichste Familie.
Wie tickt Katharina von Baumbach? Sie ist nicht Teil der Münchner Bussi-Gesellschaft, lebt zurückgezogen. Kein roter Teppich, keine Glamour-Auftritte, keine Schlagzeilen. Beruflich tritt sie unter dem Namen Katharina Baumbach auf – ohne das adelige „von“. 2020 gründete sie ihr Handtaschenlabel KB Bags, heute organisiert sie mit ihrer eigenen Event-Agentur Hochzeiten, Privatfeiern und Firmenkonferenzen. Zuvor lebte und arbeitete sie in Venedig, Amsterdam und San Francisco.
Wie und wo sich Katharina von Baumbach und Leopold Erbprinz von Baden kennengelernt haben, ist nicht bekannt. Möglicherweise kreuzten sich ihre Wege in Kreisen, die ihnen vertraut sind. Beide stammen aus Familien, in denen gute Manieren, die richtigen Kontakte und das Wissen um gesellschaftliche Spielregeln von klein auf dazugehören. Der Name von Baumbach steht für eine jahrhundertealte Tradition. Das hessische Adelsgeschlecht ist bereits seit 1246 urkundlich belegt.
Leopold Erbprinz von Baden besuchte das Internat Schloss Salem , dessen Schirmherr und Kuratoriumsvorsitzender sein Vater Bernhard Markgraf von Baden (56) ist. Laut seinem Berufsprofil studierte Leopold unter anderem in Oxford, an der Brown University in den USA, in Madrid und Tel Aviv und arbeitet heute für ein Start-up-Unternehmen in Hamburg. Über seine Urgroßmutter Theodora (†63), die Schwester von Prinz Philip (†99), ist Leopold mit dem britischen Königshaus verwandt – und damit ein entfernter Cousin von Prinz William (44) .
Mit ihrer Verlobung verbinden Katharina und Leopold zwei Familien, die auf unterschiedliche Weise Geschichte geschrieben haben. Was sie eint, ist das Bewusstsein für ihr Erbe – und die Verantwortung, das weiterzuführen, was ihre Vorfahren über Generationen aufgebaut und geprägt haben. Die Adels-Hochzeit ist für 2027 geplant. Wenn jahrhundertealter Adel auf Milliardenvermögen trifft, wird die Frage umso spannender: Wo und wie geben sich die beiden 2027 das Jawort?
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