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Kultur

München: Vorwürfe nach Polizeischuss auf Schüler mit Softair-Waffe

Stern ·
München: Vorwürfe nach Polizeischuss auf Schüler mit Softair-Waffe

Nach dem Schuss auf einen 14-Jährigen in München gibt es widersprüchliche Darstellungen zum Polizeieinsatz.

Was geschah in Schwabing auf offener Straße? Nach dem polizeilichen Schuss auf einen 14-Jährigen im Münchner Stadtteil Schwabing ist eine der Polizeidarstellung deutlich entgegenstehende Beschreibung des Vorfalls aufgetaucht.

Die Linke München und das Kurdische Zentrum erheben unter Berufung auf die Eltern und den Jugendlichen schwere Vorwürfe gegen die Polizei.

Der Jugendliche war nach Darstellung der Polizei mit einer täuschend echt aussehenden Softair-Waffe unterwegs gewesen.

Waffe niedergelegt und auf die Knie gefallen? Der Jugendliche ist nach Angaben des Kurdischen Zentrums wie die Eltern kurdischer Abstammung.

Er habe schon vor dem Schuss die Waffe niedergelegt und den Beamten zugerufen, es handle sich um eine Spielzeugwaffe, sagte ein Vertreter des Zentrums.

Dennoch habe ein Beamter auf ihn geschossen und ihn schwer verletzt.

Nach eigenen Angaben war der Vertreter des Zentrums mit den Eltern bei dem 14-Jährigen im Krankenhaus.

Man habe eineinhalb bis zwei Stunden mit dem Jugendlichen sprechen können.

Die Polizei konnte das Gespräch am Krankenbett nicht bestätigen.

Das Kurdische Zentrum München wird aktuell vom Verfassungsschutz Bayern beobachtet, wie ein Sprecher der Behörde auf Anfrage bestätigte.

Der Jugendliche liege auf der Intensivstation und ihm stünden weitere Operationen bevor, sagte der Vertreter des Zentrums.

Er stehe noch unter Schock, erinnere sich aber genau an das Geschehen.

Woher er die Softair-Waffe hatte, sei nicht die Hauptfrage, vielmehr, warum die Polizei auf ihn geschossen habe.

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5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.stern.de — der Inhalt gehört Stern.

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