Schiedsrichter: Hempel steigt auf: Sozialarbeiter pfeift jetzt Bundesliga
Ein Fußballspiel zu leiten, sei wie 90 Minuten Sozialarbeit, sagt der Schiedsrichter Richard Hempel.
Der 28-Jährige muss es als studierter Sozialarbeiter wissen.
Künftig pfeift er in der Bundesliga.
Der Auftakt in die neue Saison begann für Fußball- Schiedsrichter Richard Hempel mit einem stark umkämpften Match.
Das Spiel des 1.
FC Kaiserslautern gegen den Karlsruher SC war trotz Torflaute alles andere als eine Nullnummer. „Ich mag es, wenn Derby-Charakter in einem Spiel ist, die Spieler sich aneinander reiben.
Aber natürlich gibt es irgendwann Grenzen“, sagt der Referee im Rückblick.
Nach 25 Minuten hatte der 28-Jährige schon vier Gelbe Karten verteilt.
Die Hektik legte sich.
Im Anschluss bekam er von Fans und auch von FCK-Trainer Torsten Lieberknecht viel Lob.
Für Richard Hempel geht ein Traum in Erfüllung Für Hempel, der aus einer kleinen Ortschaft in Ostsachsen stammt, ist die neue Saison zugleich mit einem Aufstieg persönlicher Art verbunden.
Während er bislang nur als Vierter Offizieller die Luft der höchsten Spielklasse schnuppern konnte, wird er fortan hier auch Spiele leiten. „ Bundesliga , das ist ein Traum“, sagt der studierte Sozialarbeiter, der zugleich als Deeskalationstrainer arbeitet. „Es ist ein schönes Gefühl, zu den 22 besten Schiedsrichtern in Deutschland zu gehören und sagen zu können: Ich darf Bundesliga pfeifen - unglaublich.“ Der Erfolg Hempels kommt nicht von ungefähr.
Schon mit 12 Jahren pfiff er sein erstes Match und arbeitete sich Spielklasse für Spielklasse nach oben.
Spätestens als er in der Regionalliga Partien leitete und zugleich Assistent in der 3.
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