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Wo der Sommer zurückkehrt - Jetzt baut sich eine Mini-Hitzewelle auf

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Wo der Sommer zurückkehrt - Jetzt baut sich eine Mini-Hitzewelle auf

Noch Sommergefühle oder schon Herbststimmung? Darüber entscheidet heute nicht nur Ihre innere Einstellung, sondern auch der Wohnort. Denn Deutschland bekommt in den nächsten Tagen zwei unterschiedliche Jahreszeiten: Während der Süden auf bis zu 30 Grad zusteuert, macht es sich der Herbst im Norden gemütlich.

Wie Diplom-Meteorologe Dominik Jung gegenüber BILD erklärt, spielt das Wetter heute Pingpong: „Der Süden und der Südwesten bekommen den warmen Aufschlag, der Norden bleibt vorerst außen vor.“ Heißt: Im Süden und Südwesten setzt sich häufig die Sonne durch, es bleibt trocken, und die Temperaturen klettern auf 24 bis 28 Grad.

Am Oberrhein sind auch knapp 28 Grad oder etwas mehr drin, das ist spätsommerliches T-Shirt-Wetter. Wer sich in Nord- oder Mitteldeutschland aufhält, sollte aber noch etwas drüberziehen. Hier bleibt es mit 19 bis 23 Grad spürbar frischer.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) zieht die geografische Schlechtwetterlinie so: „Am Donnerstag nördlich einer Linie Eifel – Nordhessen – Erzgebirge stark bewölkt und gelegentlich, nach Norden hin häufiger und teils schauerartig verstärkter Regen .“

Auch morgen ändert sich an der Lage nichts, sagt der Klimatologe Dr. Karsten Brandt. Die angekündigte Hitzewelle baut sich weiter auf, es wird immer wärmer: „Am Freitag wird es nur im Süden mit fast 30 Grad sehr heiß , alle anderen haben wechselhaftes Wetter bei 18 bis 20 Grad mit einzelnen Schauern“, so der Experte zu BILD.

Dazu weht vor allem im Norden ein frischer bis stark böiger Südwest- bis Westwind. An den Küsten und in Gipfellagen sind stürmische Böen dabei. Jung: „Hier hält sich dichtere Bewölkung mit etwas Regen, an Nord- und Ostsee zeitweise kräftigere Schauer, vereinzelt ein Gewitter .“

An der Tendenz wird sich im weiteren Verlauf des Septembers zunächst nichts ändern, bestätigt Jung: „Genau dieses Hin und Her, warmer Süden gegen wechselhaften Norden, ist das Pingpong, das uns bis weit in den September begleitet.“ Ob danach der Spätsommer in ganz Deutschland noch einmal was reißen kann oder atlantische Tiefs übernehmen, weiß noch keiner.

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