"Die Revoluzzer": Die Revolution bekommt eine Chance
Nach landesweiten Protesten 1968 geht der Kampf für soziale Veränderungen in Frankreich an einer Hochschule weiter: Die französische Historiendramedy "Die Revoluzzer" erzählt die wahre Geschichte der Universität Vincennes.
ARTE zeigt die Serie nun erstmals im deutschen TV.
1969, vor den Toren von Paris: In der Stadt Vincennes stellen Studentinnen und Studenten in einem neuen Universitätsgebäude die gesellschaftliche Ordnung auf den Kopf.
Nach Studentenprotesten im Mai 1968, die mit einem Generalstreik zwischenzeitlich das ganze Land lahmlegten, wagen sie hier ein antiautoritäres, selbstverwaltetes Lernexperiment.
Die französische Historienserie "Die Revoluzzer" (je vier Folgen am Donnerstag, 24.
September, und Donnerstag, 1.
Oktober, und bereits ab Mittwoch, 16.
September, in der Mediathek) erzählt mit Archivmaterial in acht Folgen die aufregende Geschichte der Reformuniversität, an der die Revolution plötzlich möglich scheint.
Bei ARTE feiert die Produktion der Regisseure Benjamin Charbit und Dominique Baumard nun deutsche TV-Premiere.
In Vincennes finden sich die Freigeister der Revolution, die Kommunisten und Maoisten zusammen.
Doch die konservative Regierung unter Charles de Gaulle lässt die Vorgänge an der Hochschule sowohl offiziell als auch heimlich überwachen – unter anderem vom Polizisten Jacques (Vincent Elbaz).
Und auch dessen Geliebte, die Prostituierte Claudine (Manon Kneusé) bespitzelt die Studentinnen und Studenten.
Doch ausgerechnet sie wird bald als "echte Proletarierin" zum Aushängeschild der Universität.
Die Revoluzzer – Do.
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