Drohnenfund in Leipzig: Frankreich prüft nach Drohnen-Fund in Leipzig Anschlagsrisiko
Frankreich prüft nach dem mutmaßlichen Drohnenangriff auf den Flughafen Leipzig /Halle die Gefahr von Anschlägen auf wichtige Unternehmen und die Infrastruktur des Landes. Der Fund einer Sprengstoffdrohne in Leipzig sei ein Signal, dass man die Möglichkeit »direkterer, gewalttätigerer Aktionen« auf französischem Territorium in Betracht ziehen müsse, sagte die Chefin des französischen Inlandsgeheimdienstes DGSI, Celine Berthon. Die Bedrohung betreffe vor allem die französische Verteidigungs- und Technologieindustrie, aber auch strategische Sektoren wie Energie und Kommunikation.
Am 4. August war auf dem deutschen Flughafen eine mit Sprengstoff beladene Drohne in der Nähe eines ukrainischen Antonow-Frachtflugzeugs entdeckt worden, das für Militärtransporte genutzt wird. Zuletzt gab es Medienberichte, wonach eine weitere Drohne mit Sprengstoff gefunden wurde.
Wer hinter dem versuchten Anschlag vermutet wird, ist unklar. Bundeskanzler Friedrich Merz hatte angekündigt, die Regierung in Berlin werde bald bekannt geben, wer für den Vorfall verantwortlich sei. Die Regierung in Moskau hat eine Beteiligung zurückgewiesen.
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