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ARD-Talkshow: Bei Miosga zeigt sich: Union und SPD sind wohl wahnsinnig geworden

Stern ·
ARD-Talkshow: Bei Miosga zeigt sich: Union und SPD sind wohl wahnsinnig geworden

Im Streit über die Reformen fallen Karin Prien (CDU) und Anke Rehlinger (SPD) in alte Muster.

Der Nutznießer davon genießt derweil Erdbeerbowle.

Spürt sich hier noch jemand? Wahnsinn, so lautet eine berühmte Redensart, zeichnet sich dadurch aus, immer wieder dasselbe zu tun, dabei aber andere Ergebnisse zu erwarten.

Die Worte wurden fälschlicherweise Albert Einstein zugeschrieben.

Wer auch immer sie tatsächlich gesagt haben mag: Gemäß dieser Definition muss man nach „Caren Miosga“ am Sonntagabend feststellen, dass sie bei Union und SPD offenbar wahnsinnig geworden sind.

Die beiden Koalitionspartner sitzen an diesem Abend in Person von Bundesbildungsministerin Karin Prien (CDU) und der saarländischen Ministerpräsidentin Anke Rehlinger (SPD) bei Miosga.

Beide wirken auf den ersten Blick nicht wirklich, nun ja, wahnsinnig. Über den Wahlsieg der AfD in Sachsen-Anhalt zeigen sie sich „wütend“ (Prien) und „erschüttert“ (Rehlinger), was eher angemessen als wahnsinnig ist.

Nein, der Wahnsinn macht sich an Miosgas Tisch weniger offensichtlich breit.

Aber der Reihe nach.

Prien: „Meine Mutter hätte Angst, wenn sie noch leben würde“ Zu Beginn der Sendung fragt Miosga Prien, wie deren Mutter auf das Wahlergebnis reagiert hätte.

Die hatte Prien einst geraten, ihre jüdischen Wurzeln zu verschweigen. „Meine Mutter hätte Angst, wenn sie noch leben würde“, antwortet Prien und man fragt sich beim Zuschauen, ob in dieser ehrlich menschlichen Seite nicht eine Antwort auf die AfD liegen könnte.

Der Gedanke verfliegt so schnell, wie er gekommen ist.

Vor einer Woche hat die AfD in Sachsen-Anhalt knapp 44 Prozent der Stimmen geholt.

Der Kanzler und seine Bundesregierung sind so unbeliebt wie die Ampel in ihren letzten Atemzügen.

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