Trumps Initiative für günstiges Rinderhack erntet heftige Kritik
Für seine geplanten Auslandsimporte von günstigerem Rindfleisch ist US-Präsident Donald Trump von Parteikollegen und Verbänden stark kritisiert worden. »Wir alle wünschen uns niedrigere Lebensmittelpreise, aber wie ich schon seit Monaten sage, dürfen wir das nicht auf Kosten der amerikanischen Erzeuger erreichen«, schrieb etwa die republikanische Senatorin Deb Fischer auf X.
I’m extremely disappointed by this decision from the White House. We all want lower grocery prices, but as I’ve said for months, we cannot do it at the expense of American producers. Flooding the market with foreign beef hurts our livestock industry and undermines the long-term… https://t.co/RFMajRBHmO
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Die »Überschwemmung des Marktes mit ausländischem Rindfleisch« werde der US-Viehwirtschaft schaden, sagte die Vertreterin von Nebraska, einem der für die Viehzucht in den Vereinigten Staaten wichtigsten Bundesstaaten.
Auch der republikanische Senator Tim Sheehy kritisierte Trumps Vorstoß. Dieser würde Viehzüchtern schaden, schrieb er auf X. Vielzüchter und Bauern wählen traditionell eher republikanisch, viele von ihnen sind Anhänger der Trump-zugewandten »Make America Great Again«-Bewegung (MAGA).
I’ve advised President Trump against this course of action for a year because American ranchers have been struggling against the packer monopoly for decades, and this will further harm them - most of whom are MAGA Republicans. The President’s heart is in the right place on… https://t.co/CitifFJr8R
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Trump hatte zuvor bekannt gegeben, ein nicht näher spezifiziertes Abkommen abgeschlossen zu haben und damit den Preis für Rinderhackfleisch zu senken. In den kommenden 90 Tagen sollen bis zu 300.000 Tonnen Rinderhack ohne zusätzliche Zölle in die USA importiert werden. »Wir haben zugesichert, dass dieses Rindfleisch 25 Prozent unter dem aktuellen Marktpreis verkauft wird«, hieß es weiter in einem Beitrag auf seiner Plattform Truth Social.
Trumps Vorstoß dürfte als Versuch gewertet werden, um wenige Monate vor den US-Zwischenwahlen bei Wählerinnen und Wählern zu punkten. Am 3. November werden Repräsentantenhaus und Senat neu geordnet. Trumps Partei hat derzeit eine hauchdünne Mehrheit in den beiden Parlamentskammern.
Die US-Bevölkerung hadert seit Langem mit höheren Preisen infolge der Energiekrise, die durch Trumps Krieg gegen Iran und die verzwickte Situation in der Straße von Hormus ausgelöst wurde.
5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.spiegel.de — der Inhalt gehört Der Spiegel Ausland.