Samstag, 22. August 2026 QuellenÜber uns🌓
🇩🇪 DE ▾
EILMELDUNG
Crime Story: Sie sind jung, schlau und schwer verliebt. Doch jemand steht ihrem Glück im Weg „Erheblicher Schaden“ - Bundesliga-Boss rechnet mit VAR ab Erstes Wiedersehen in der ersten Runde - Ex-Pokalheld Duman erwartet Nürnberg Verletzung zu schwer - Superstar Sinner sagt für US Open ab Wegen des Krieges - Notfall-Szenario fürs Formel-1-Finale Alle Details zum Transfer-Poker - ER soll Eintrachts neuer Abwehr-Star werden! „Du kannst es nicht kontrollieren“ - Deutscher Skisprung-Held wendet sich an Musiala Neue Entwicklungen bei Musiala - Top-Neurologe erklärt die Hintergründe Sprint-Quali in Holland - Formel-1-Star: Vom Strand ins Cockpit Union in Braunschweig - So locker sieht Lustrinelli das erste K.-o.-Spiel Crime Story: Sie sind jung, schlau und schwer verliebt. Doch jemand steht ihrem Glück im Weg „Erheblicher Schaden“ - Bundesliga-Boss rechnet mit VAR ab Erstes Wiedersehen in der ersten Runde - Ex-Pokalheld Duman erwartet Nürnberg Verletzung zu schwer - Superstar Sinner sagt für US Open ab Wegen des Krieges - Notfall-Szenario fürs Formel-1-Finale Alle Details zum Transfer-Poker - ER soll Eintrachts neuer Abwehr-Star werden! „Du kannst es nicht kontrollieren“ - Deutscher Skisprung-Held wendet sich an Musiala Neue Entwicklungen bei Musiala - Top-Neurologe erklärt die Hintergründe Sprint-Quali in Holland - Formel-1-Star: Vom Strand ins Cockpit Union in Braunschweig - So locker sieht Lustrinelli das erste K.-o.-Spiel
Welt

Siedlungsbau im Westjordanland: Stresstest für Israels Verhältnis zu Europa

Tagesschau Ausland ·
Siedlungsbau im Westjordanland: Stresstest für Israels Verhältnis zu Europa

Siedlungsbau im Westjordanland Stresstest für Israels Verhältnis zu Europa Stand: 22.08.2026 • 04:45 Uhr

Israel treibt den Bau neuer Siedlungen voran, sie könnten einen zusammenhängenden Palästinenserstaat unmöglich machen. Westliche Staaten verurteilen die Pläne, die EU diskutiert Sanktionen - und das Verhältnis zu Israel leidet weiter.

Israels Siedlungspolitik in den Palästinensischen Gebieten scheint zu einem neuen Tiefpunkt in den Beziehungen zu Europa zu führen. Mit dem Siedlungsprojekt E1 treibt Israel derzeit sein wahrscheinlich umstrittenstes Vorhaben im Westjordanland weiter voran.

Dabei sollen zwischen Ostjerusalem und der israelischen Siedlung Ma'ale Adomin 3.400 neue Wohneinheiten für jüdische Siedler entstehen. Ma'ale Adomin selbst ist mit ihren 37.000 Einwohnern eine nach internationalem Recht illegale Siedlung auf palästinensischem Gebiet.

Schon vergangenes Jahr hatte Israels Regierung das Projekt beschlossen. Doch seit Anfang dieser Woche wird es nun noch weiter vorangetrieben: Das Bauministerium hat den Bau der ersten, mehr als 1.200 Wohneinheiten für das E1-Projekt öffentlich ausgeschrieben.

Die internationale Empörung war groß. In Berlin ließ Bundeskanzler Friedrich Merz durch den stellvertretenden Regierungssprecher Sebastian Hille erklären: "Die jüngsten Schritte der israelischen Regierung im Westjordanland verfolgt der Bundeskanzler mit großer Sorge. Seine Botschaft: Es darf keine weiteren Annexionsschritte im Westjordanland geben."

Am Donnerstag dann folgte eine gemeinsame Erklärung der Staats- und Regierungschefs von sieben westlichen Ländern, darunter Deutschland, Frankreich, das Vereinigte Königreich und Kanada. Inzwischen haben sich weitere Länder angeschlossen. Sie fordern Israel auf, das Vorhaben zu stoppen.

Das israelische Siedlungsprojekt E1 im Westjordanland wird international scharf kritisiert. mehr

Wütende Reaktionen aus Israel, etwa von Finanzminister Bezalel Smotrich, ließen nicht lange auf sich warten. Er reagierte auf einen ähnlich lautenden X-Post des britischen Außenministers Ed Miliband mit den Worten:

"Ich möchte ihm unmissverständlich sagen: Das britische Mandat im Land Israel ist beendet. Ich lasse mich von Drohungen und Sanktionen weder beeindrucken noch einschüchtern. Wir akzeptieren keine Vorgaben ausländischer Staaten."

Jüdischen Siedlern soll erstmals der Landkauf im von Israel besetzten Westjordanland gestattet werden. mehr

Ersten Medienberichten zufolge erwägt die EU nun außerdem weitreichende Sanktionen: etwa die Kennzeichnung von Produkten aus Israel - nicht nur aus den Siedlungen -, die Einschränkung akademischer Zusammenarbeit und das Einfrieren bestimmter sicherheitspolitischer und diplomatischer Kooperationen.

Dass gerade Deutschland solche Schritte auf EU-Ebene mitträgt, ist wenig wahrscheinlich, zuletzt hatte die Bundesregierung solche Initiativen immer wieder ausgebremst. Trotzdem zeigt schon die Diskussion, wie ernst die Lage diesmal ist. Um die zu verstehen, muss man wissen, welche Bedeutung E1 hat.

Vollständigen Artikel bei Tagesschau Ausland lesen ›

5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.tagesschau.de — der Inhalt gehört Tagesschau Ausland.

Mehr von Tagesschau Ausland

Alle ansehen ›

Mehr in Welt

Alle ansehen ›