Bruce Davis: Rechte Hand von Sektenanführer Charles Manson stirbt mit 83 im Gefängnis
Kalifornien, 1969: Eine Sekte um Charles Manson foltert und tötet Menschen, um ethnische Kämpfe in den USA anzuzetteln.
Nun ist Mansons Vertrauter Bruce Davis gestorben.
Die rechte Hand des Mehrfachmörders und Sektenanführers Charles Manson, Bruce Davis, ist im Gefängnis gestorben.
Das teilt das kalifornische Justizvollzugsministerium der „Los Angeles Times“ mit.
Davis starb demnach bereits am Freitagabend.
Gegen 23 Uhr stellte eine Krankenschwester des Gefängniskrankenhauses den Tod des 83-Jährigen fest.
Die Todesursache wurde bisher nicht mitgeteilt.
Davis wurde 1972 wegen zweifachen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt.
Auf Mansons Spahn Movie Ranch in Chatsworth soll er nach Auffassung des Gerichts den Musiker Gary Hinman und den Stuntman Donald „Shorty“ Shea umgebracht haben oder zumindest daran beteiligt gewesen sein.
Bruce Davis half Charles Manson bei Mord Davis bedrohte Hinman den Gerichtsunterlagen zufolge mit einer Waffe, während Manson ihm vom Ohr bis zum Kinn einen Schnitt versetzte, an dessen Folgen der Musiker letztlich starb.
Die beiden Verurteilten gingen fälschlicherweise davon aus, Hinman wolle beim Umzug von Mansons Sekte mitwirken.
Manson plante, mit seiner „Familie“ von der Spahn-Movie-Ranch an einen anderen Ort zu ziehen.
Doch Hinman weigerte sich, woraufhin er offenbar weichen sollte.
Shea sollte sterben, weil Manson und Davis ihn für einen Spitzel der Polizei hielten.
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